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HSV Vechelde-Woltorf überrollt die SG Adenstedt

Handball-Regionsliga Frauen HSV Vechelde-Woltorf überrollt die SG Adenstedt

Mit einem beeindruckenden 31:19-Sieg gegen die SG Adenstedt kletterte die HSV Vechelde-Woltorf an die Spitze der Handball-Regionsliga der Frauen.

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Die MSG Peine/Adenstedt unterlag in eigener Halle dem TSV Bildung Peine (am Ball) mit 11:16.

Quelle: im

Im zweiten Derby setzte sich der TSV Bildung Peine bei der MSG Jahn Peine/Adenstedt mit 16:11 durch. Ebenfalls eine Niederlage kassierte die HSG Nord II - in eigener Halle unterlag sie trotz der zwischenzeitlichen 15:10-Führung am Ende mit 16:18.

MSG Jahn Peine/Adenstedt - Bildung Peine 11:16 (5:10). „Der Sieg war nie gefährdet“, erklärte Bildung-Spielerin Alexandra Mühe. Die Leistung sei aber noch ausbaufähig gewesen. Die Vorentscheidung fiel bereits in der Anfangsphase. „Da waren wir zu wenig torgefährlich oder sind an Bildungs Torhüterin Martina Sachse gescheitert“, ärgerte sich MSG-Coach Wilfried Hofmeister. Die Folge war eine 6:1-Führung für die Gäste (13.) - und diese baute Bildung nach der Pause auf 12:5 aus. „Da habe ich gedacht, dass der Knoten geplatzt ist. Allerdings haben sich dann Fehler eingeschlichen“, sagte Mühe.

Dennoch geriet Bildung nicht mehr in Bedrängnis. „Ein besseres Ergebnis wäre möglich gewesen, aber wir haben drei Siebenmeter verworfen“, haderte Hofmeister, der trotz der Niederlage mit der Defensive zufrieden war: „Denn im Vergleich zum 11:34 in Thiede war die Abwehrarbeit stark verbessert.“

MSG: N. Bertram (3), Gehlhaar (3), Selina Hofmeister (2), Svenja Hofmeister (1), L. Bertram (1), Tschorkowski (1).

Bildung: Mühe (4), Marquering (4), Kuban (3), Scheuch (2), Beneke (1), Berkmann (1), Domfeld (1).

HSV Vechelde-Woltorf - SG Adenstedt 31:19 (15:9). „Wir wurden von Vechelde überrollt“, gestand Adenstedts Trainer Carsten Weiß, „gegen das Tempospiel waren wir machtlos.“ Dabei sah es zunächst nicht nach solch einem deutlichen Ergebnis aus. „Denn am Anfang haben wir uns schwer getan. Da sich beide Teams gut kennen, waren meine Spielerinnen zunächst ein wenig angespannt“, erläuterte HSV-Coach Axel Gronau.

Entsprechend blieb die Partie bis zum 8:7 ausgeglichen, anschließend bauten die Vechelderinnen den Vorsprung auf 15:9 aus. Dennoch stellte der Coach in der Halbzeit um. „Das hat Adenstedt dann komplett den Zahn gezogen“, erklärte Gronau, dessen Team den zweiten Durchgang klar dominierte.

Folglich war Carsten Weiß auch vollkommen unzufrieden: „Abwehr und Angriff fanden bei uns nicht mehr statt. Eine Steigerung für die nächsten Spiele ist zwingend erforderlich.“

HSV: Fiedler (7), Grobe (5), Preißner (5), Naumann (4), Jung (3), Bock (2), Engel (2), Webersinn (2), Langeheine (1).

SGA: Zastrow (6), Fischer (4), Görl (2), Wedler (2), Hampel (2), Claus (1), Schulze (1), Becker (1).

HSG Nord Edemissen II - FC Viktoria Thiede 16:18 (13:9). „In der ersten Halbzeit hatten wir alles im Griff“, erklärte HSG-Coach Roland Bufe. Auch in den zweiten Durchgang sei sein Team gut gestartet und ging infolgedessen mit 15:10 in Führung (38.). „Doch dann haben wir völlig den Faden verloren - bei uns ging nichts mehr. Wir haben unkontrolliert gespielt und viel zu überhastet abgeschlossen“, monierte Bufe. Das nutzte der Gast aus. „Und zwar gnadenlos.“ Deshalb setzte es am Ende für die HSG eine Niederlage, „die völlig überflüssig war“, resümierte Roland Bufe.

HSG: Homann (6), Rönick (2), Berg (3), Netzel (2), Wilpert (1), Stolte (1), Zessack (1).

lr

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