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HSG und SG liefern sich „intensives Spiel“

Handball-Regionsoberliga der Frauen HSG und SG liefern sich „intensives Spiel“

Gleich zwei Kreisderbys standen in der Regionsoberliga der Handballerinnen auf dem Programm.

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Katharina Elligsen (Mitte) von der HSG Nord beschäftigte die Abwehr der SG immer wieder.

Quelle: im

Im Kellerduell zwischen dem MTV Vater Jahn Peine und der HSV Vechelde/Woltorf war der Siegeswille der Jahner entscheidend, die sich in der Schlussphase entscheidend durchsetzten. Durch den Sieg konnten sie den Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz um einen Punkt verkürzen. Im zweiten Derby siegte der Spitzenreiter aus Edemissen gegen die Oberliga-Reserve der SG Zweidorf/Bortfeld.

MTV VJ Peine-HSV Vechelde/Woltorf 23:16 (7:10). Die Jahnerinnen hatten keine Ausfälle zu beklagen und konnten zudem wieder auf die Unterstützung aus dem Nachwuchs bauen. „Wir wollten diese wichtigen Punkte für den Klassenerhalt unbedingt. Dies hat man uns gerade in der entscheidenden Phase angemerkt“, sagte MTV-Trainer Uwe Ottenbreit. Zu Beginn überwog aber noch die Nervosität, denn alle Akteurinnen, auch die des Gegners, wussten um die Bedeutung dieses „Sechspunktespiels“.

„Trotz der richtigen Einstellung hatten wir große Probleme ins Spiel zu kommen. Nur in der Abwehr standen wir anfangs kompakt. In der Offensive allerdings vergaben wir einige Tormöglichkeiten und leisteten uns technische Fehler im Spielaufbau“, kommentierte Ottenbreit die Unsicherheit seines Teams in den ersten Minuten. Die Gastgeber zogen nach dem 6:6 bis zur Pause auf 10:7 davon. In der zweiten Halbzeit gab es einen 8:1-Lauf der HSV, und der MTV lief einem 11:15-Rückstand hinterher. „Erst in der 43. Minute platzte bei uns der Knoten und wir erzielten acht Treffer in Folge zum vorentscheidenden 19:15. Ab diesem Zeitpunkt merkte man uns den unbedingten Siegeswillen an, und der Gegner konnte nur noch ein Tor erzielen“, sagte Ottenbreit zufrieden.

„Uns fehlte am Ende die Kraft. Nur eine Auswechselspielerin mehr, und es wäre viel enger geworden“, sagte HSV-Trainer Torsten Deda. „Damit wir überhaupt zwei Wechselspielerinnen haben, hat Imme Scholz nach zweieinhalb Jahren Pause ausgeholfen.“

MTV VJ Peine: Schauder (6), M.Kuss (5), Eggeling (3), Hacke (3), Bergmann (3), Bührig (3).

HSG Nord Edemissen - SG Zweidorf/Bortfeld 21:18 (9:3). În den ersten Minuten war es das erwartet ausgeglichene Spiel und die HSG führte nach zehn Minuten mit 4:3. „Wir hätten schon in dieser Phase höher führen können, aber unsere Wurfquote ließ zu wünschen übrig. Immer wieder scheiterten wir an der gegnerischen Torfrau, am Aluminium oder an uns selbst. Aufgrund unserer stabilen Abwehr konnten die Gäste dies aber nicht zu ihren Gunsten nutzen“, beschrieb HSG-Coach Martin Staats die Anfangsminuten.

Danach steigerten sich die Gastgeber und zogen bis zum Pausenpfiff auf 9:3 davon. SG-Coach Dirk Körber haderte indes mit Unkonzentriertheiten in der Abwehr seines Teams, konnte im zweiten Durchgang aber die später eingetroffenen Ann-Christin Strutz und Melanie Essman einsetzen.

„In der 42. Minute führten wir sogar mit 11:3“, sagte Staats. „Dann gab es aber einen Bruch in unserem Spiel durch Abstimmungsprobleme in der Abwehr. Unser Gegner konnte auf 11:13 verkürzen“, sagte Staats, der in dieser Phase an seine Mannschaft appellierte, sich wieder auf ihre eigenen Stärken zu besinnen. „Wir haben uns gefangen und die richtige Antwort auf die Aufholjagd der SG gegeben“, freute sich Staats.

Über 16:14 gingen die Gastgeberinnen wieder mit 19:15 etwas deutlicher in Führung - und behielten diese bis zum Schluss. „Es war ein sehr intensives Spiel. Der Sieg ist aber verdient, da wir neben fünf verworfenen Siebenmetern, etliche Möglichkeiten liegengelassen haben“, bilanzierte Staats.

HSG Nord Edemissen: Seffer (6), Koch (3), Fahlbusch (3), Elligsen (3), Carmon (3), Spiller (2), Brandes. SG: Kallweit (7/3), N. Scholz(1), Hartmann (1), Zimball (4), Essmann (5).

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