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HSG bringt Top-Team in Gefahr

Handball-Verbandsliga HSG bringt Top-Team in Gefahr

Dem Tabellenführer gut Paroli geboten haben Edemissens Verbandsliga-Handballer, die ihr Auswärtsspiel gegen TuS Bergen nur knapp verloren.

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Starke Quote: Edemissens Manuel Winkler (am Ball) warf elf Tore im Spiel bei Spitzenreiter Bergen.

Quelle: im

TuS Bergen - HSG Nord Edemissen 29:26 (13:11). Wie bei fast allen Spielen der Hinrunde musste HSG-Trainer Vylius Duknauskas auch in Bergen improvisieren. Kuzfristig fielen Jan Schüddemage (Rückenverletzung), Jan Springer (krank) und Maik Michaelis (studiumsbedingt) aus. Trotzdem war das dezimierte Team dem Spitzenreiter lange ebenbürtig. „Aber zum Ende machten sich die fehlenden Wechselmöglichkeiten bemerkbar“, bedauerte der verletzte HSG-Torwart Christian Oppermann, dass die Seinen nichts Zählbares mitnahmen.

Die erste Halbzeit verlief völlig ausgeglichen, die Führung wechselte ständig hin und her. „Wir waren auf Bergens Spielzüge gut eingestellt. Unsere Abwehr stand stabil. Und vorne wurden die Chancen genutzt. Außerdem funktionierte das Zusammenspiel unseres Rückraums mit Kreisläufer Michel Schöne sehr gut“, lobte Oppermann.

Nach dem Wechsel erwischten die Gastgeber den besseren Start und bauten ihre Halbzeitführung auf 17:13 aus. „Weil wir es etwas an Aggressivität vermissen ließen. Zu oft konnten die Bergener durch Eins-gegen-Eins-Aktionen einfache Tore werfen“, kritisierte Oppermann.

Die HSG fing sich jedoch wieder, kämpfte sich auf 18:18 heran und hielt bis zum 20:20 mit. Nicht nur in dieser Phase zeichneten sich Manuel Winkler und Alexander Beyer besonders aus. „Manuel hatte ein tolle Quote aus dem Feld und vom Siebenmeterpunkt. Alexander übernahm immer wieder Verantwortung und traf meist die richtigen Entscheidungen“, unterstrich Oppermann.

Ab der 50. Minute ließen bei den Edemissern Kraft und Konzentration nach, einigen Spieler fehlten die Pausen. „Deshalb leisteten wir uns zu viele Fehlwürfe, auch die Abwehr war nicht mehr stabil genug“, erläuterte Oppermann, warum sein Team auf die Verliererstraße geriet. Zufrieden sei man dennoch gewesen: „Auf diese Leistung kann man aufbauen und Hoffnung schöpfen.“

HSG Nord: Ohms, Bell (beide Tor), Wilck, Timo Seffer (5), Schöne (3), Winkler (11/4), Beyer (4), Funk, Wietfeld (1), Hülssner (2).

jh

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