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HSG Nord wirft zwölf Tore mehr

Handball-Landesliga Männer HSG Nord wirft zwölf Tore mehr

Kreis Peine. Ein Achtungszeichen setzte zum Saisonstart Handball-Landesligist HSG Nord. So fegte der Aufsteiger die als Spitzenmannschaft gehandelten Schöninger mit zwölf Toren Differenz aus der Edemisser Halle. Nichts zu holen gab es dagegen für die Groß Lafferder. Denn sie verloren ihr Heimspiel gegen den Titelaspiranten HSG Oha deutlich.

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Mächtiger Sprung von HSG-Nord-Spieler Moritz Streit. Erfolgreich war der Wurf zwar nicht, Streit siegte aber mit der HSG Nord.

Quelle: Ralf Büchler

HSG Nord Edemissen - HSG Schöningen 30:18 (12:9). Trotz des hohen Sieges zeigte sich Edemissens Trainer Martin mit der Leistung der Seinen nur bedingt zufrieden. „Das Ergebnis hat gestimmt, doch spielerisch ist noch Luft nach oben.“ Mängel hätten sich insbesondere in der Offensive offenbart. „Uns sind viele einfache Fehler unterlaufen. Zu Beginn war es ganz schlimm, weil wir supernervös waren.“

Aufgeregt präsentieren sich anfangs auch die Gäste, daher verlief die Partie ausgeglichen, ehe die Gastgeber nach dem 3:2 (8.) von Jan Schüddemage Oberwasser bekamen. Über 5:2 und 8:4 warfen sie eine Drei-Tore-Pausenführung heraus. „Wir hätten höher führen müssen. Doch es wurden beste Einschussmöglichkeiten liegengelassen. Sogar freie Würfe vom Kreis wurden verknallt“, kritisierte Staats, der seinen Spieler zu Gute hält, dass sie sich in der zweite Halbzeit in Punkto Treffsicherheit steigerten.

Nichts zu mäkeln hatte er während der gesamten Spielzeit an der Abwehrleistung der HSG Nord. „Wir standen stabil, obwohl die Schöninger eine körperlich starke Mannschaft sind. Dazu hielten unsere Torhüter beide gut.“ Nicht zuletzt deshalb hielten die Gäste nur bis Mitte des zweiten Durchgangs mit. Nach dem 20:15 setzte sich die HSG Nord dann peu à peu ab.

HSG Nord Edemissen: Oppermann, Donker (beide Tor) - Bendrien (6), Streit, Seffer, Görl, Müller (3), Winkler (5/2), Schüddemage (6), Falkenhain (1), Schöne (3), Marsch, Funk (3), Hoffman (3).

MTV Groß Lafferde - HSG Oha 26:35 (13:14). Für MTV-Abteilungsleiter Steffen Slabon gibt das hohe Ergebnis nicht das Spielgeschehen wieder. „Die HSG Oha war zwar nicht schlecht. Aber es lag für uns mehr drin“, verweist er auf die ausgeglichene erste Hälfte. Kurz nach der Pause habe es dann unerklärlicherweise einen Bruch im Spiel seiner Mannschaft gegeben. „Nach dem 14:15 kassierten wir fünf Gegentore hintereinander und verloren völlig den Faden. Von da an lief bei uns gar nichts mehr, beim Gegner war fast jeder Wurf ein Treffer.“

Der Beginn der Begegnung war für die Gastgeber verheißungsvoll verlaufen, legten sie doch ein 4:1 vor. „Und wir hätten noch höher führen müssen. Doch HSG-Torwart Niklas Berger war ganz stark. Er hielt in dieser Phase drei freie Würfe von uns. Er hat uns auch im weiteren Verlauf des Spiels den Zahn gezogen.“

Von der Chancenverwertung abgesehen, habe seine Mannschaft in der ersten Halbzeit voll überzeugt, betont Slabon. „Wir standen in der Abwehr sicher und haben vorne geduldig gespielt.“

In zweiten Hälfte fingen sich die Lafferder einen Konter nach dem anderen. Nach 55 Minuten drohte sogar ein Debakel, die Gäste führten mit 13 Toren Differenz. Doch der MTV riss sich noch einmal zusammen, vier Tore in Folge sorgten dafür, dass das Ergebnis im Rahmen blieb.

MTV Groß Lafferde: Könnecker, Brecht (beide Tor) - Mrasek (6), Wosnitza, Henrik Frühling (3), Kolle, Tillack (4), Brunke (7/4), Neumann (1), Marris (1), Büttner (3), Bühn, Bah, Meyer (1).

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