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HSG Nord will das Tempo drosseln

Handball-Landesliga Frauen HSG Nord will das Tempo drosseln

Zweidorf/Bortfeld oder Vater Jahn Peine? So lautet am vorletzten Saisonspieltag die wichtigste Frage in der Handball-Damen-Landesliga. Denn die genannten Mannschaften aus dem Kreis Peine haben beide beste Chancen auf den Titel.

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Teresa Carmon (HSG Nord) hat die Lücke zwischen den Jahnerinnen Michelle Thurau (links) und Alix Rother (rechts) gefunden. Das Hinspiel verloren die Edemisserinnen allerdings mit 18:28.

Quelle: im

Die schwerere Aufgabe an diesem Wochenende dürfte auf die mit einem Punkt vorn liegende SG zukommen, die beim Tabellenvierten Salzgitter antritt. Leichter dürfte es Verfolger MTV haben, der im Derby die als Absteiger feststehende HSG Nord empfängt.

MTV Vater Jahn Peine - HSG Nord Edemissen (Sonnabend, 18.30 Uhr). Edemissens Trainer Frank Pausewang ist von Vater Jahns Spielweise angetan. „Es gefällt mir gut, wie die Peinerinnen auftreten. Sie sind physisch stark und spielen unheimlich schnell.“ Bei der 18:28-Hinrunden-Niederlage habe seine Mannschaft mit Jahns Tempospiel arge Probleme gehabt. Daher werde es jetzt darum gehen, den Gegner dieses Mal nicht ins Rollen kommen zu lassen. „Wir müssen zusehen, dass das Tempo niedrig bleibt und dass wir das Spiel so lange wie möglich offen halten.“

Da Edemissens Personalsorgen weiter anhalten, wird die HSG-Nord-Jugendspielerin Gesa Himmelstoß, wie in der zurückliegenden Woche beim 25:26 gegen Rhumetal, in der ersten Mannschaft aushelfen. „Gesa hatte gegen Rhumetal einige Kurzeinsätze. Sie hat sich wacker geschlagen“, lobt Pausewang das Nachwuchstalent.

Personell deutlich besser aufgestellt ist der MTV, dessen Aufgebot bis auf die Langzeitverletzten Michelle Thurau und Neele Heiligentag komplett ist. Mehr noch: „Meine Spielerinnen gehen mit viel Selbstvertrauen ins Spiel“, verweist Jahn-Trainer Carsten Bührig auf die 18:2-Punkte-Erfolgsserie seiner Mannschaft. Die überzeugte zuletzt mit einem 29:22 gegen den Meisterschaftskonkurrenten Geismar. Auch gegen Edemissen erwartet er einen Sieg. „Bleibt unsere Abwehr so aufmerksam und klappt unser Umschaltspiel so gut wie zuletzt, müssten wir uns durchsetzen.“

Abseits des Derbys setzt Bührig auf ein Stolpern von Spitzenreiter SG Zweidorf/Bortfeld bei dessen Spiel gegen TGJ Salzgitter. Und: „Wenn uns eine Mannschaft Schützenhilfe leisten kann, ist es die TGJ mit ihrem Trainer Lutz Benckendorf. Wie ich ihn kenne, wird er das Spiel nicht abschenken.“

TGJ Salzgitter - SG Zweidorf/Bortfeld (Sonnabend., 18.30 Uhr). „Auf uns wartet eine schwere, aber lösbare Aufgabe“, sagt Andreas Bremer. Der SG-Coach erinnert an das Hinspiel, das seine Mannschaft mit 27:17 gewonnen hat. „Die Mädels sind wild entschlossen, den Sieg zu wiederholen“, ergänzt der Übungsleiter.

Seine Spielerinnen hätten nach dem Heimsieg gegen Fallersleben frisches Selbstvertrauen getankt. Lediglich im Torabschluss fehlte in einigen Szenen die erwünschte Konzentration. Was Einsatzfreude, Tempo und Mut betraf, waren die SG-Damen in Bestform. „Erfreulich war, dass wir keine Ausfälle in der Mannschaft hatten. Alle haben ihre Bestform abgerufen“, sagt Bremer.

Er freute sich zudem, dass sich Bianca Kallweit und Melanie Essmann aus der zweiten Mannschaft ohne große Eingewöhnung sofort als Verstärkungen für sein Team erwiesen. Beide werden auch in den verbleibenden zwei Saisonspielen die Bremer-Sieben verstärken. Fehlen werden am Sonnabend allerdings weiterhin Stefanie Gehrmann, Denise Schnepel und Carina Lüddecke. Fraglich ist noch der Einsatz von Klara Meyerbröker.

„Meine Mannschaft weiß, worum es am Sonnabend geht. Die Zuschauer werden eine hoch motivierte SG-Riege sehen“, verspricht Bremer. Sein Team hat einen Punkt Vorsprung auf den Verfolger aus Peine. Den möchten die SG-Damen ins Ziel retten.

jh/bt

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