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HSG Nord verliert beim „besten Gegner“

Handball-Landesliga der Männer HSG Nord verliert beim „besten Gegner“

In Lehre eine Niederlage kassiert haben Edemissens Landesliga-Handballer, für die in Sachen Abstieg dennoch nichts verloren ist. Denn auch Münden, ihr ärgster Konkurrent, musste die Segel streichen. Ihre sechste Niederlage hintereinander kassierten die Lafferder. Dieses Mal verloren sie gegen Rhumetal, konnten jedoch erhobenen Hauptes das Spielfeld verlassen.

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HSG-Spieler Michael Kollmeyer blieb in Lehre ohne Torerfolg.

Quelle: im (Archiv)

HSG Rhumetal - MTV Groß Lafferde 38:27 (18:13).

„Es war nicht viel mehr drin“, erkannte Groß Lafferdes Betreuer Dennis Bühn die Überlegenheit des Meisters neidlos an. Auszusetzen hatte er an seiner Mannschaft indes nichts. „Wir haben uns wesentlich besser präsentiert als bei der Niederlage am Donnerstag gegen Lehre und in den Spielen davor. Leider war Rhumetal viel besser als die anderen Gegner.“

Die erste Halbzeit hätten die Seinen lange Zeit ausgeglichen gestalten können (10:9, 14:12). „Erst in den letzten fünf Minuten setzten sich die Rhumetaler ab. Da zeigten deren Spieler, welch individuelle Klasse sie haben.“

In der Anfangsphase nach der Pause ließ der MTV mehrere Torchancen liegen. Die Gastgeber nutzten die Abschlussschwächen und setzten sich auf 23:15 ab. Rhumetals Vorsprung konnten die Lafferder nur hin und wieder verkürzen (28:19, 28:21). „Viel mehr war für uns nicht zu holen“, erklärte Bühn.

MTV Groß Lafferde: Brecht, Stefan Frühling (beide Tor) - Meyer (5/4), Burgdorf (2), Henrik Frühling, Tillack, Mrasek (7), Brunke (3), Wosnitza (3), Jarzombek, Slabon, Petitjean (4), Reuter (3), Müller.


VfL Lehre - HSG Nord Edemissen 40:35 (20:14).

Die Entscheidung fiel bereits während der ersten 20 Spielminuten, in denen der VfL über 4:1 und 10:5 auf 19:11 davonzog. Unmittelbar nach dem Acht-Tore-Rückstand nahm HSG-Trainer Axel Richter eine Auszeit. „Von da an waren wir ebenbürtig, doch auf mehr als vier Tore Abstand kamen wir nicht mehr ran. Der Vorsprung war zu groß und Lehre einfach zu gut“, analysierte Richter, der die Gastgeber als den absolut besten Gegner bezeichnete, gegen den sein Team in den vergangenen Wochen gespielt habe.

„Lehre war hochmotiviert und ging ein enorm hohes Tempo. Jetzt ist mir klar, weshalb die zu Hause nur gegen Rhumetal verloren haben.“

Doch seine Mannschaft brauche sich nicht zu verstecken. „Meine Spieler zeigten Moral, sie hielten dagegen, ließen sich nicht das Fell über die Ohren ziehen. Auf die gute Leistung können wir aufbauen. Nehmen wir sie mit, bestehen gute Chancen, das kommende Spiel gegen Münden zu gewinnen.“

HSG Nord Edemissen: Donker, Oppermann (beide Tor), Kollmeyer, Moritz Streit, Mokrys (1), Funk (1), Otto (5/5), Müller (9), Seffer, Bendrien, Winkler (9), Schöne (1), Prölß (1), Schüddemage (8).

jh

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