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HSG Nord unter Druck: Punkten ist Pflicht

Handball-Landesliga HSG Nord unter Druck: Punkten ist Pflicht

Nach der Weihnachtspause müssen Edemissens abstiegsgefährdete Landesliga-Handballerinnen gleich in die Vollen gehen. Denn sie treten Sonnabend im Kellerduell beim direkten Konkurrenten Wittingen an. Doch ausgerechnet jetzt fallen der HSG Nord zwei weitere wichtige Spielerinnen aus: Sabrina Glawion und Daniela Seffer.

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Kreisläuferin Sabrina Glawion wird den Edemisserinnen auf unbestimmte Zeit fehlen.

Quelle: Ralf Büchler

Der HSG Nord Schützenhilfe im Abstiegskampf geben können die auf Platz vier liegenden Jahnerinnen, die morgen den Drittletzten aus Vorsfelde zu Gast haben.

VfL Wittingen - HSG Nord Edemissen (Sonnabend, 17.15 Uhr). Nach neun sieglosen Spielen in Folge waren die Edemisserinnen froh, dass sie vor knapp vier Wochen in die Weihnachtspause gehen konnten. „Die Pause hat gutgetan, die Spielerinnen haben Abstand gewonnen“, sagt Trainer Frank Pausewang.

Optimistisch ist er jedoch nicht. „Denn wir müssen zwei Hiobsbotschaften verkraften. Sabrina Glawion und Daniela Seffer fallen aus privaten Gründen beziehungsweise wegen gesundheitlicher Probleme auf unbestimmte Zeit aus. Zudem haben wir noch Verletzte, deshalb zählt mein Kader jetzt nur noch zehn Spielerinnen.“ Anleihen aus der Zweiten zu bekommen, gestalte sich schwierig. „Die hat selbst Personalprobleme.“

Was der HSG nunmehr fehlt, „ist eine gelernte Mittelfrau“, betont Pauswang, der Stephanie Koch und Lena Brandes dazu auserkoren hat, die Spielmacher-Position wechselweise auszufüllen. Schwerpunkt beim Training sei es deshalb gewesen, Spielzüge einzuüben. „Leider hatten wir nur wenig Zeit, um Abstimmung in die Abläufe reinzukriegen.“ Erschwerend komme hinzu, „dass das Team gegen Wittingen unter Druck steht. Wir müssen dort irgendwie punkten.“

MTV VJ Peine - MTV Vorsfelde (Sonnabend, 18.30 Uhr). „Von der Papierform her sollte es eine klare Angelegenheit werden“, sagt Jahn-Coach Carsten Bührig und verweist auf den tabellenmäßig großen Abstand zwischen beiden Teams. Dennoch warnt er davor, die Gäste zu unterschätzen. Denn: „Die Vorsfelderinnen haben die meisten ihrer Spiele nur knapp verloren“, sagt Bührig, der Vorsfelde in der ersten Runde des HVN-Pokals beobachtet hat.

Erkenntnis: „Das Team ist uns von den körperlichen Voraussetzungen sehr ähnlich.“ In der Offensive hat er aber Schwächen ausgemacht. „Wir nutzen unsere Chancen besser - Vorsfelde hat bislang 72 Tore weniger geworfen als wir.“ Nachdem Jahn zuletzt drei Erfolge hintereinander holte, setzt Bührig erneut auf Sieg. „Dafür müssen wir unser Tempospiel durchziehen.“

jh

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