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HSG Nord und Jahn behalten die Nerven

Handball-Landesliga HSG Nord und Jahn behalten die Nerven

Im richtigen Moment die Chance beim Schopf gepackt haben die abstiegsgefährdeten Landesliga-Handballer von Vater Jahn und der HSG Nord. Gewannen sie doch ihre Spiele gegen Vorsfelde beziehungsweise Lehre.

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Ziehen und Zerren: Jahns Arne Schlüsche (links) lässt sich hier nicht irritieren.

Quelle: rb

Da zudem die SG Zweidorf/Bortfeld durch den Sieg gegen Duderstadt Schützenhilfe leistete, hat es Edemissen am kommenden letzten Spieltag selbst in Hand, den Abstieg zu vermeiden. Auch die Chancen des MTV auf den Klassenerhalt, haben sich verbessert.


MTV Vater Jahn Peine - VfL Lehre 27:26 (14:13).

Die letzte Spielminute der völlig ausgeglichenen Partie war an Spannung kaum zu überbieten: Die Jahner warfen 19 Sekunden vor Abpfiff den Führungstreffer zum 26:25, 14 Sekunden danach traf Lehre zum Ausgleich. Direkt im Anschluss kam der große Auftritt von Xuan Thank Hoang, lobte MTV-Trainer Jens Klein seinen Schützling. „Xuan zog am gegnerischen Kreis drei Gegenspieler auf sich. Alle dachten er wirft, doch er behielt die Übersicht und passte auf Jan-Sören Henning, der eiskalt verwandelte.“

Neben den beiden genannten Spielern lobte Klein die Leistung seiner gesamten Mannschaft - und die von Rückraumspieler Arne Schlüsche ganz besonders. „Arne machte sein bestes Spiel, seit er bei Vater Jahn ist.“

Die Begegnung begann für die Jahner mit einem Schock, denn nach 45 Sekunden zog sich Niklas Kaufmann eine Bänderverletzung zu. Den Ausfall ihres Haupttorschützen steckten die Peiner jedoch weg, legten einen engagierten Auftritt hin. Mehr noch: „Meine Spieler zeigten Moral, denn in der 28. Minute lagen wir 11:13 zurück und waren obendrein in doppelter Unterzahl. Trotzdem glichen wir aus und warfen kurz danach die Führung.“

Der Spielstand blieb auch in den übrigen Phasen der Begegnung durchgehend knapp: 3:1, 8:5, 16:18, 20:18, 22:22. Im Anschluss des letztgenannten Ergebnisses habe Arne Schlüsche großen Anteil daran gehabt, dass seine Mannschaft im Spiel blieb. „Arne übernahm Verantwortung und hat wichtige Tore geworfen“, sagte Klein.

MTV Vater Jahn Peine: Koob, Meier, Scharf (alle Tor), Bank (1), Bertram (3), Busch (2), Henning (8), Kaufmann, Stanze, Schlüsche (6), Hoang (3), Görmez, Krecker (2).


MTV Vorsfelde II - HSG Nord Edemissen 18:22 (13:12).

Eine geschlossene Mannschaftsleistung und ein sehr gut aufgelegter Torwart Christian Oppermann waren für HSG-Nord-Trainer Udo Falkenroth die Hauptgründe für den Sieg seines Teams. Und: „Insbesondere in der zweiten Hälfte haben wir eindrucksvoll bewiesen, was man unter guter Deckungsarbeit versteht“, verweist er darauf, das die Edemisser in den zweiten 30 Minuten nur fünf Gegentreffer zuließen. Ein weiterer Erfolgsfaktor war für Falkenroth die taktische Disziplin der Seinen. „Wir haben unsere Angriffe in Ruhe vorgetragen und nicht überhastet abgeschlossen, dadurch nahmen wir Vorsfelde die Chance auf einfache Tempogegenstöße.“

Einziges Manko seiner Mannschaft sei die mangelhafte Chancenverwertung gewesen. „Wir hätten höher gewinnen müssen. Bei unserer 18:15-Führung ließen wir zu viele freie Würfe liegen. Vorsfelde konnte daraus glücklicherweise kein Kapital schlagen. Andere Gegner sind in der Lage, solch ein Spiel noch drehen. Deshalb müssen wir einfach konzentrierter im Abschluss werden“, fordert Falkenroth.

HSG Nord Edemissen: Oppermann, Grotewold (beide Tor), Schöne (3), Wietfeld (3), Winkler (2), Müller (6), Zerter, Kutzner, Funk, Grauert (3), Hülssner (1), Seffer, Schüddemage (4), Lautenberg.

jh

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