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HSG Nord spielt um Deutsche Meisterschaft

Norddeutsche Handball-Meisterschaft HSG Nord spielt um Deutsche Meisterschaft

In einer Neuauflage des Vorjahresfinales um die Norddeutsche Meisterschaft unterlag die weibliche A-Jugend der HSG Nord Edemissen dem TV Oyten. Als Vizemeister ist das Peiner Team für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft qualifiziert.

HSG Nord Edemissen – SV Union Halle-Neustadt 25:22 (13:10). „Wir sind als großer Außenseiter in die Partie gegen Ausrichter Halle gegangen“, sagt HSG-Coach Timo Liepelt. Entsprechend respektvoll traten seine Spielerinnen auf. Bereits nach neun Minuten nahm der Übungsleiter eine Auszeit. „Zu diesem Zeitpunkt habe ich schon gespürt, dass in dem Spiel für uns etwas drin ist“, sagte Liepelt, der seine Jugendlichen darauf einschwor, mutiger zu agieren.

 

Die setzten die Forderung um, gingen nach zwölf Minuten das erste Mal mit 6:5 in Führung. Auch von einem 7:9-Rückstand ließen sich die HSG-Akteurinnen nicht beeindrucken. Sie erzielten, angetrieben durch Spielmacherin Ivonne Krängel, den Ausgleich zum 10:10 und zur Pause eine Drei-Tore-Führung.

 

„Ohne eine überragende Frauke Kemmer im Tor wäre das nicht möglich gewesen“, meinte Liepelt. Seine Torfrau habe sensationell gehalten, lobte der Trainer. Sie ermöglichte es der HSG, den Vorsprung nach der Pause auf fünf Tore (20:15) anwachsen zu lassen. „Leider sind wir in der Schlussphase noch einmal etwas in Bedrängnis geraten“, berichtete Liepelt. Bis auf drei Treffer konnte Halle beim 20:23 verkürzen. Dann stand Frauke Kemmer wieder im Mittelpunkt, als sie einen Siebenmeter von Jugend-Nationalspielerin Loraine Hellriegel hielt. Im Gegenzug erhöhte Sandra Dietrich auf 24:20. „Das war die Entscheidung“, freute sich Liepelt.

 

HSG Nord Edemissen: Kemmer, Trautmann (beide Tor); Geier (9/1), Ivonne Krängel (4), Buchholz (4), Ewert-Schönstein (4), Dietrich (2), Rangnick (1), Borchard (1), Hennigs, Svenja Meyer, Biskup, Berkhoff.

 

HSG Nord Edemissen – TV Oyten 29:37 (16:15). „Im Finale fehlte meiner Mannschaft die nötige Kraft, um für eine weitere Überraschung zu sorgen“, stellte Liepelt fest, der trotz der Niederlage mit seiner Riege sehr zufrieden war. Oyten sei ein sehr hohes Tempo gegangen, hatte mehr Alternativen auf der Auswechselbank. Bis zur 45 Minute konnte die HSG trotzdem dagegenhalten. Beim 23:24 lag der niedersächsische Vizemeister gleichauf. Dann geriet er mit 26:32 in Rückstand. „Danach waren wir geschlagen“, meinte Liepelt.

 

Nachdem die Mannschaft nach Spielschluss einige Minuten enttäuscht über die Niederlage war, setzte sich anschließend die Freude über die Vizemeisterschaft durch. „Nun freuen wir uns auf das Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft“, meinte Liepelt. Und das, obwohl mit dem HC Leipzig ein dicker Brocken wartet.

 

HSG Nord Edemissen: Kemmer, Trautmann (beide Tor); Krängel (12/4), Geier (5/2), Buchholz (5), Dietrich (4), Rangnick (2), Berkhoff (1), Hennigs, Meyer, Borchard, Ewert-Schönstein, Biskup.

bt

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