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HSG Nord spielt gut, die HSV siegt dennoch

Handball-Regionsliga Frauen HSG Nord spielt gut, die HSV siegt dennoch

Zwei Kreisderbys standen in der Handball-Regionsliga der Frauen auf dem Spielplan. Spitzenreiter HSV setzte in dem einen die Siegesserie fort, im anderen gewann der TSV Bildung.

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Kristina Leithäuser (HSG Nord) fängt den Ball, hinter ihr scheinen die Spielerinnen ihres Teams und der HSV Vechelde/Woltorf auf diesem Schnappschuss Schlange zu stehen.

Quelle: rb

HSG Nord Edemissen II - HSV Vechelde/Woltorf 21:27 (12:13). „Wir haben ganz gut angefangen und führten 9:6. Aber es lief wohl zu gut“, stellte HSG-Trainer Roland Bufe fest. Denn nach 20 Minuten „haben wir nur noch einfach draufgeworfen. Das wurde prompt bestraft.“

HSV-Spielerin Julia Preißner führte diesen Bruch im HSG-Spiel auf eine Auszeit ihres Teams zurück, in der Abwehr-Chefin Theresa Grobe eine „klare Ansage“ machte. Ab da wurde „aggressiver verteidigt, und die Abwehrreihe stand besser“. Folge: Zur Halbzeit führte die HSV mit einem Tor.

In der zweiten Halbzeit setzten sich die Gäste durch schnelles Spiel und etliche Kontertore ab, auch wenn die HSG Nord noch einmal auf 20:23 herankam. „Die HSV spielt Super-Tempohandball. Wir haben uns zu oft überrennen lassen“, sagte Bufe, der dennoch zufrieden war. „Wir haben uns gut verkauft und den Spitzenreiter ein wenig geärgert.“

Außer über den Sieg freute sich Preißner über die A-Jugendlichen Denise Hickmann, Nadja Opitz und Larissa Jütte. „Sie haben an diesem Wochenende eine Doppelspielbelastung auf sich genommen, um uns zu unterstützen.“

HSG Nord II: Zessack (5), Scholz (4), Homann (4), Glitza (3), Leithäuser (3), Wilck (1), Netzel (1). HSV Vechelde/Woltorf: Fiedler (9), Naumann (5), V. Jung (4), Jütte (3), Opitz (1), Engel (5).

MTV Vienenburg - SG Adenstedt 22:21 (10:10). „Ausgelassene Torchancen und verworfene Siebenmeter sind der Grund für diese Niederlage“, erklärt Adenstedts Trainer Carsten Weiß. Da half es auch nicht, dass die Gäste in der Schlussphase besser ins Spiel kamen. „Der Endspurt kam zu spät.“ Trotz der Niederlage lobte Weiß die beiden A-Jugendlichen Lea Giesemann und Nathalie Kegelmann: „Sie haben ein gutes Spiel gezeigt.“

Tore: Zastrow (6), Schulze (6), Damian (4), Giesemann (3), Gieselmann (2).

MSG Jahn Peine/Adenstedt - HSG Liebenburg-Salzgitter III 22:33 (12:19). „Unsere Torfrau hat nicht ihren besten Tag erwischt und auch die Abwehr hat in einigen Situationen äußerst glücklos reagiert“, beklagte MSG-Trainer Wilfried Hofmeister. So seien die Gäste zu vielen einfachen Toren gekommen. Die eigene Offensive habe eine durchschnittliche Leistung gezeigt: „Es fehlte aber das Tempo, um die Abwehrdefizite auszugleichen.“

Bedingt wurde die deutliche Niederlage dadurch, dass der MSG aufgrund einiger Ausfälle nur zwei Wechselspielerinnen zur Verfügung standen. „Unsere Torfrau Michaela Küntzer wird bis auf weiteres verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen“, bedauerte er.

MSG: Henrike Bergmann (6), Engelbrecht (4), Selina Hofmeister (4), Svenja Hofmeister (3), Anke Bergmann (2), Ohnesorge (2), Eschemann (1).

PSG Peine - TSV Bildung Peine 10:28 (3:10). PSG-Spielerin Katrin Krampitz sieht trotz der klaren Niederlage positive Seiten. „Wir haben viele Positionswechsel ausprobiert, da uns einige Spielerinnen nicht zur Verfügung standen, und waren positiv überrascht.“ Bildungs Spielertrainerin Alexandra Mühe lobte die Gastgeberinnen ebenfalls: „Die PSG hat nie den Kopf in den Sand gesteckt und trotz des hohen Rückstandes weitergekämpft.“ Der TSV Bildung habe sich nach einer anfänglichen Ladehemmung durch gut ausgespielte Angriffe und eine konsequente Deckung immer weiter abgesetzt.“

PSG: Genz (1), Jakob (1), Brüchner (1), Wedemeyer (3), Schmidt (4). TSV Bildung: Mühe (3), Marquering (4), Domfeld (1), Brix (3), Genter (10), Kuban (3), Scheuch (2).

lr

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