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HSG Nord spielt gut

Handball-Landesliga Frauen HSG Nord spielt gut

Zweidorf/Bortfelds Landesliga-Handballerinnen feierten in Dransfeld im 14. Spiel den zwölften Sieg und verteidigte ihre Spitzenposition. Ihren siebten Streich in Folge landeten die Jahnerinnen, die im Duell zweier Seriensieger Fallersleben bezwangen. Nichts zu holen gab es dagegen für die HSG Nord, die trotz guter Leistung unterlag.

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Der Einsatz stimmte, die HSG Nord verlor aber gestern gegen Eintracht Braunschweig (gelb).

Quelle: Isabell Massel

SC Dransfeld - SG Zweidorf/Bortfeld 22:17 (13:11). Bis auf die Langzeitverletzten konnte Bremer seine stärkste Mannschaft auf das Feld schicken. „Wir haben uns in der Anfangsphase gegen die kompakte Abwehr und das tempoarme Spiel der Dransfelder schwergetan“, sagte er. Sein Team geriet schnell mit 2:4 ins Hintertreffen. Beim 6:9 betrug der Abstand sogar drei Tore. „Davon haben sich meine Spielerinnen nicht beeindrucken lassen“, sagte der Übungsleiter. Als sich die SG-Damen auf die tempoverschleppende Spielweise der Gastgeber eingestellt hatten, holten sie Tor um Tor auf. Beim 10:10 glichen sie aus und gingen sogar mit 13:10 in Führung.

Nach der Pause ließen sich die Gäste den Sieg nicht mehr entreißen. Franziska Rother im Tor hielt zwei Siebenmeter, und die SG ging mit 19:15 in Führung. „Wir haben den Vorsprung souverän ins Ziel gebracht“, sagte Bremer. Der Übungsleiter ließ in Dransfeld Cathrin Kelkert, wie schon in der zweiten Hälfte gegen Wittingen, im Rückraum agieren.

„Wir haben einen Pflichtsieg errungen. Nun freuen wir uns auf das Spitzenspiel gegen Geismar“, sagte Bremer.

SG Zweidorf/Bortfeld: Fiebig, Rother - C. Kelkert (10/3), Dietrich (3), J. Gersdorff (3), Schnepel (2), Zimball (2), Strutz (1), E. Kelkert (1), A. Gersdorff, Meyerbröker, Filipczak.

MTV Vater Jahn Peine - VfB Fallersleben 34:25 (16:9). Einen verdienten Sieg gegen den zuletzt überaus erfolgreichen VfB fuhren die Peinerinnen nach Einschätzung ihres Trainers Carsten Bührig ein. Die gute Leistung werde allerdings durch die Knieverletzung von Neele Heiligentag getrübt. „Bei einer Abwehraktion fiel ihr eine Gegenspielerin aufs Knie. Neele wird uns die nächsten Wochen fehlen“, bedauerte Bührig.

Sein Team startete furios in die Begegnung. Über 4:1 zog der MTV auf 13:6 davon und hielt den Abstand bis zur Pause. „Weil unsere Abwehr aktiv gegen den Gegner arbeitete. Dadurch wurden immer wieder Ballverluste provoziert. Die eroberten Bälle wandelten meine Spielerinnen konsequent in Tempogegenstöße um“, erläuterte Bührig den Grund der Überlegenheit.

Im zweiten Abschnitt war Jahns Deckung phasenweise zu unaufmerksam und nicht konsequent genug. „Dadurch konnten die Fallerslebenerinnen immer wieder unbedrängt aus dem Rückraum werfen. Den Rückstand verkürzen konnten sie aber nicht, weil wir bei jedem Gegentor eine schnelle Antwort hatten“, berichtete Bührig, der die Leistungen seiner Torhüterinnen Juliet Fink und Karoline Kilsbach hervorhob.

Vater Jahn-Peine: Kilsbach, Fink (beide Tor) - Annika Bergmann (8), Henrike Bergmann (1), Laura-Sophie Bührig (2), Lena-Marie Bührig (3), Eggeling (8), Hacke (2), Heiligentag (1), Kretschmer (2), Marchefka (1), Rother (4), Thurau (2).

HSG Nord Edemissen - BTSV Eintracht Braunschweig 24:30 (12:13). Trotz der Niederlage hatte HSG-Trainer Frank Pausewang wenig an seiner Mannschaft auszusetzen. „Wir spielten über die gesamte Zeit druckvoll im Angriff und verteidigten gut. Wiederholen meine Spielerinnen diese Leistung nächste Woche bei der Partie beim Drittletzten in Vorsfelde, brauche ich mir keine Gedanken zu machen, dass wir gewinnen.“

Zu Beginn der aktuellen Partie überrannten die Edemisserinnen ihre Gäste förmlich. Doch beim Stand von 6:1 wurde ein Siebenmeter vergeben. Von da an gings bergab, Braunschweig holte auf und ging beim 7:8 erstmals in Führung.

„Der Bruch kam nicht, weil wir schlechter als zuvor spielten. Nein, wir trafen einfach dass Tor nicht mehr“, erläuterte Pausewang, dessen Team sich anschließend wieder berappelte. Nach dem Wechsel agierten die Gäste mit doppelter Manndeckung. „Damit sind wir nicht so recht klargekommen.“

Hauptursache dafür, dass Edemissens Rückstand nach dem 17:18 auf 17:23 (42.) anwuchs, seien jedoch mehrere technische Fehler und verlorene Zweikämpfe gewesen. „Danach wurde es schwer. Einen Rückstand aufholen kostet Kraft. Auf mehr als vier Tore Abstand kamen wir daher nicht mehr heran. Außerdem war bei Braunschweig zweite Halbzeit fast jeder Wurf ein Treffer. So etwas gibt es selten“, betonte Pausewang.

HSG: Möllering, Wilck (beide Tor) - Buhle (2), Glawion (2), Spiller (6), Carmon (4), Brandes, Koch (2), Borchard (1), Schmidt (2), Marquardt (5).

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