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HSG Nord siegt, verpasst aber Platz zwei

Handball Oberliga HSG Nord siegt, verpasst aber Platz zwei

Es hat nicht gereicht. Im Kampf um die Vizemeisterschaft in der Oberliga haben die HSG Nord Edemissen und SG Zweidorf/Bortfeld gegen den TuS Jahn Hollenstedt den Kürzeren gezogen. Edemissen reichte ein knapper Erfolg beim MTV Ashausen/Gehrden nicht, die Damen aus Zweidorf und Bortfeld verloren in Heidmark.

MTV Ashausen/Gehrden – HSG Nord Edemissen 28:29 (14:13). „Das war ein hartes Stück Arbeit. Ich hatte vor der Partie gehofft, dass es nicht so schwer wird“, sagte Julian Funk, der den verhinderten Cheftrainer Gundolf Deterding vertrat.

Seine Damen hatten wohl noch den klaren 37:17-Hinspielerfolg in ihren Köpfen. Sie ließen vor allem in der Abwehr den nötigen Biss vermissen. Schnell gerieten sie mit 3:5 ins Hintertreffen. „Aufgrund unserer Abwehrschwäche konnten wir nicht unsere Stärke ausspielen, die schnellen Gegenstöße“, sagte Funk, der neben den Langzeitverletzten Sarah Schilff und Svenja Homburg auch auf die verhinderten Jennifer Krängel, Katharina Buchholz und Bianca Gudowius verzichten musste.

Die Gastgeber zeigten, dass ihre Heimsiege gegen Northeim und Rosdorf-Grone keine Zufallsprodukte waren. „Ashausen wollte sich unbedingt mit einem Sieg aus der Oberliga verabschieden“, stellte Julian Funk der Heimmannschaft ein gutes Zeugnis aus. Sein Team lieferte sich nach der Pause mit dem Absteiger einen offenen Schlagabtausch. Bis zehn Minuten vor Schluss konnte kein Team einen größeren Vorsprung erspielen. Erst beim 29:26 betrug der Vorsprung drei Tore für die Gäste. „Ich hätte mir gewünscht, dass wir den Vorsprung dann souveräner ins Ziel retten“, meinte Funk.

Gern hätte der HSG-Coach seiner Spielmacherin Ivonne Krängel eine längere Pause in der Partie gegönnt, da sie am nächsten Tag zwei Begegnungen mit der weiblichen A-Jugend bei der norddeutschen Meisterschaft in Oyten bestreiten musste, doch die Gelegenheit ergab sich nicht. Zudem fehlte ihm durch den Ausfall von Jennifer Krängel eine Alternative. „Die Mannschaft war auf die Ideen von Ivonne angewiesen, die auch unbedingt ihren Teamkolleginnen helfen wollte“, berichtete Funk.

HSG Nord Edemissen: Kemmer (Tor); Ivonne Krängel (9/3), Cathrin Kelkert (8/4), Rook (4), Brauer (3), Carmon (3), Schrader (1), Seuberlich (1), Elisa Kelkert.

HSG Heidmark – SG Zweidorf/Bortfeld 33:27 (15:11). Gastgeber Heidmark hat wieder einmal eindrucksvoll bewiesen, dass er zu den heimstärksten Teams der Liga gehört. Mit großer Leidenschaft und Laufbereitschaft hat der Außenseiter dem favorisierten Team aus Zweidorf und Bortfeld ein Bein gestellt.

Harald Hoppmann hätte seine Trainerbank gern mit einem Sieg verlassen. Doch daraus wurde nichts. Es setzte die vierte Niederlage in Folge. „Heidmark war deutlich aggressiver als wir. Die Heimmannschaft wollte mehr den Sieg“, resümierte der scheidende Coach. Vor allem in der Abwehr fehlte der Biss, die Kampfbereitschaft, die die Hoppmann-Sieben in dieser Saison stark gemacht hatte. „Viel zu häufig konnten die Heidmärker Angreiferinnen unbedrängt werfen“, monierte Hoppmann, der seiner Torfrau Judith Pörschke ein großes Lob aussprach. Sie verhinderte mit ihren Paraden, dass der Rückstand in der Anfangsphase nicht höher ausfiel. Recht schnell hatten die Gäste 1:4 zurückgelegen.

Nach einer Leistungssteigerung konnten sie zwischenzeitlich den Ausgleich zum 8:8 erzielen. „Leider war unsere starke Phase zu kurz“, meinte Hoppmann. So konnte Heidmark über 11:8 mit 15:11 in die Halbzeit gehen. Nach dem Seitenwechsel blieb es bis zum 18:19 spannend. Dann zogen die Gastgeber vorentscheidend mit fünf Toren (23:18) in Front. „Das war eine Vorentscheidung“, bilanzierte Hoppmann, der seine angeschlagene Spielmacherin Wenke Meomartino nur sporadisch einsetzte. Dadurch fehlten den Gäste häufig die zündenden Einfälle.

„Das Spiel verloren haben wir diesmal aber in der Abwehr“, stellte Hoppmann klar, der im letzten Saisonspiel allen Akteurinnen ausreichend Spielanteile gab.
SG Zweidorf/Bortfeld: Pörschke (Tor); Flöte (8/6), Anne Behme (5) Schnepel (4), Ruppert (3), Osterloh (3), Buchholz (2), Pichel (2), Carolin Sonnenberg, Kerstin Drob, Fauteck, Meomartino.

bt

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