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HSG Nord macht durch Tempo Druck und gewinnt

Handball-Landesliga HSG Nord macht durch Tempo Druck und gewinnt

Einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machten die Landesliga-Handballer der HSG Nord, die im Abstiegsduell in Wolfsburg siegten. Entäuscht hat dagegen die SG Adenstedt, die Mascherode zu Haus unterlag. Einen wichtigen Punkte brachte der MTV Groß Lafferde aus Hondelage mit.

SG Adenstedt – TV Mascherode 16:24 (8:11). „Das war ein Rückfall in alte Zeiten“, zeigte sich SGA-Trainer Ralf Könnecker schwer enttäuscht. Hauptgrund der Niederlage seien katastrophale Abschlussschwächen und mangelnde Disziplin gewesen. So verwarf die SGA sechs Siebenmeter und kassierte zehn Zeitstrafen (fünf davon wegen Meckerei oder ähnlicher Vergehen).

Den negativen Höhepunkt gab es in der 36. Minute, als Torwart Uwe Roffmann und zwei weitere Adenstedter auf die Bank mussten. Das einzig Positive dabei: Trotz Unterzahl und obwohl Feldspieler Sebastian Frank zwischen den Pfosten stand, kassierte die SGA in dieser Phase keinen Gegentreffer.

In der ersten Hälfte profitierten die Gäste nach dem 4:4 von vergebenen Chancen der SGA, erspielten sich eine Drei-Tore-Führung. Nach der Pause verkürzten die Gastgeber auf 12:14. Dichter heran kamen sie jedoch nicht. Im Gegenteil: Als Adenstedt in der Schlussphase die Abwehr öffnete, baute Mascherode die Führung aus. „Wir haben die große Möglichkeit verschenkt, zwei Punkte zu holen. Mascherode war wirklich keine Übermannschaft. Wir waren aber noch bedeutend schlechter“, meinte Könnecker.

Adenstedt: Roffmann (Tor), Gappenberger (2), Wedler (4), Marris, Sebastian Frank (3/1), Bertram, Ksoll (3), Müller (1), Lange, Kosak (3), Sascha Frank.

VfL Wolfsburg – HSG Nord 34:36 (14:17). Von einem verdienten Sieg in einem bis zum Ende spannenden Spiel berichtete HSG-Torwart Jörn Ohms. Allerdings: „Wir hätten viel höher gewinnen müssen. 40 Tore lagen drin“, war er mit der Effizienz seines Teams nicht zufrieden.

Insbesondere in der ersten Halbzeit habe man reihenweise beste Konterchancen vergeben. „Das lag daran, dass unsere langen Pässe nicht ankamen. Zu lang, zu kurz, auf die Füße – es war alles dabei. Statt dann sichere Dinger zu spielen, probierten wir es immer wieder.“
Nach dem 4:4 übernahmen die Edemisser ab der zehnten Minute die Initiative, setzten den VfL mit Tempo unter Druck und lagen fortan stets in Führung. Nach dem Wechsel ließ die HSG zunächst nicht locker.

Mitte der zweiten Halbzeit (25:26) stand die Partie allerdings auf der Kippe. „Weil wir gegen die beiden Halbspieler von Wolfsburg kein Mittel fanden. Die sind mit Wucht durch unsere Reihen gelaufen, keiner konnte sie bremsen.“ Trainer Vylius Duknaus nahm eine Auszeit. Mit Erfolg: Anschließend fassten die Seinen besser zu, kurze Zeit später führten sie mit drei Toren und hatte das Spiel bis zum Ende im Griff.

HSG Nord: Oppermann, Bell (beide Tor), Krecker (5), Wilck, Sven Seffer, Springer 10, Timo Seffer (5), Schöne, Winkler (12), Grauert (10), Hahn (3), Adrian Funk.

MTV Hondelage – MTV Groß Lafferde 27:27 (16:12). „Vom Spielverlauf her müssen wir froh über das Ergebnis sein. Unterm Strich war das Unentschieden aber verdient“, freute sich Lafferdes Betreuer Dennis Bühn über einen gewonnen Punkt im Abstiegskampf.

In der ersten Hälfte lag das Übergewicht auf Seiten der Hondelager, die durchweg führten. „Das lag hauptsächlich daran, dass wir zu viele Chancen liegengelassen haben.“ Auch nach dem Wechsel blieben die Gastgeber zunächst tonangebend. Begünstigt durch einige Hinausstellungen beim Gegner konnte Lafferde Mitte der Halbzeit von 21:17 auf 21:20 verürzen.

In der 53. Minute erspielte sich das Team von Trainer Kai Fischer erstmals den Ausgleich. „Kurz danach waren wir eigentlich schon tot“, erläutert Bühn die erneute Drei-Tore-Führung der Hondelager. Doch die Lafferder zeigten Moral: „Obwohl nur noch vier Minuten zu spielen waren, haben wir uns noch mal rangekämpft“, lobte Bühn die Einstellung seiner Mannschaft, bei der Torwart Christoph Könnecker herausragte.

Groß Lafferde: Könnecker, Hager (beide Tor), Jarzombek (3), Strohmeyer (1), Müller (1), Baumgarten (2/1) Treutler (10/6), Müller (1) Schmidt (1), Janzen (1), Bank (3), Gebert (2), Knittel (1), Krause (2).

Jürgen Hansen

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