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HSG Nord leistet sich „kollektiven Blackout“

Handball-Landesliga Männer HSG Nord leistet sich „kollektiven Blackout“

Eine bittere Niederlage mussten Edemissens Landesliga-Handballer hinnehmen, die gegen Northeim zwei Minuten vor Schluss mit zwei Toren führten, um dann doch noch zu verlieren. Verloren haben auch die Groß Lafferder, deren Niederlage in Schöningen sich jedoch weit vor dem Abpfiff abzeichnete.

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Von oben herab: Jonas Wietfeld Büchler ballerte den Northeimern elf Tore ins Netz. Dennoch verlor er mit der HSG Nord mit einem Tor Differenz.

Quelle: rb

HSG Nord Edemissen - Northeimer HC II 30:31 (13:17). „Das muss man als kollektiven Blackout bezeichnen. Alles was man falsch machen konnte, haben wir in dieser Situation falsch gemacht“, ärgerte sich HSG-Nord-Trainer Udo Falkenroth über technische Fehler, Fehlpässe und unnötige Gegentore seiner Mannschaft in der Schlussphase. Zudem habe das nötige Quäntchen Glück gefehlt, als Jonas Wietfeld zwei Sekunden vor Abpfiff den Pfosten traf.

Die erste Hälfte verlief bis zum 9:10 ausgeglichen. Anschließend luden überhastete, unkonzentrierte Abschlüsse der Edemisser den Gegner zu einfachen Toren ein - Northeim setzte sich über 14:9 zur Vier-Tore-Halbzeit-Führung ab. Nach der Pause behielten die Gäste zunächst weiter Oberwasser (18:23, 43.). „Doch wir bewiesen in dieser Phase Charakter und kämpften uns wieder heran“, lobte Falkenroth, die Seinen, die bereits wenige Minuten später zum 24:24 ausglichen.

Es folgte eine Schlussphase, in der sich beide Mannschaften einen hart umkämpften Schlagabtausch lieferten, aus dem Northeim als Sieger hervorging. „Ich kann meiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen. Sie hat alles gegeben, trug Falkenroth die HSG-Niederlage mit Fassung.

HSG Nord Edemissen: Oppermann, Donker (beide Tor), Mokrys (1), Marsch (1), Funk (1), Moritz Streit (4/2), Wietfeld (11), Jakob Streit (4/1), Müller (8), Michaelis, Schöne.

HSG Schöningen - MTV Groß Lafferde 26:18 (14:8). Lukas Bühn, Gerrit Marris, Jan-Henrik Nikutowski, Jan Neumann - auf diese vier Feldspieler mussten die Groß Lafferder kurzfristig verzichten. „Und das hat man gemerkt. Besonders im Angriffsspiel. Es fehlten bei uns die Ideen, wir waren zu statisch. Im Verbund wurden wenig Tore geworfen, viele Tore fielen nach Einzelaktion“, kritisierte MTV-Betreuer Dennis Bühn.

Bis zum Spielstand von 6:5 verlief die Partie weitgehend ausgeglichen. Dann nutzten die Schöninger eine Überzahl und zogen zum 9:5 davon. Bis zur Pause wurde der Vorsprung auf sechs Treffer ausgebaut.

Im zweiten Durchgang blieben die Gastgeber überlegen. Über 15:10 gingen sie bis zur 40. Minute 20:10 in Führung. „Das war dann schon die Vorentscheidung. Wir kamen zwar zwischenzeitlich noch einmal auf sieben Tore heran, hatten Schöningen aber nichts mehr entgegen zu setzten“, monierte Bühn.

MTV Groß Lafferde: Frühling, Lempart (beide Tor), Grobe (2), Schröder (1), Tillack, Wosnitza (1), Jarzombek, Meyer (2/1), Slabon (3), Petitjean (1), Reuter (8).

 jh

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