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HSG Nord klettert aus dem Tabellenkeller

Handball-Landesliga Männer HSG Nord klettert aus dem Tabellenkeller

Dank einer überzeugenden Leistung wiesen Edemissens Landesliga-Handballer den MTV Hondelage in die Schranken und verschafften sich durch die gewonnenen Punkte Luft im Abstiegskampf.

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Tolle Flugeinlage von Michel Schöne. Der Kreisspieler der HSG Nord warf dem MTV Hondelage beim 31:24-Sieg der Edemissener sechs Bälle ins Netz.

Quelle: rb

Einen Rückschlag mussten dagegen die Groß Lafferder hinnehmen, die bei der HSG Oha hoch verloren. Damit riss die MTV-Erfolgsserie von zuletzt drei Siegen in Folge.

HSG Oha - MTV Groß Lafferde 33:22 (14:10). „Dass wir verloren haben, lag nicht daran, dass der Gegner so gut war. Wir waren einfach schlecht“, ging Groß Lafferdes Betreuer Dennis Bühn mit seiner Mannschaft hart ins Gericht.

Genauer betrachtet habe die hohe Niederlage mehrere Ursachen: „Wir fanden zu keiner Zeit ins gebundene Mannschaftsspiel. Im Rückraum waren wir harmlos, es wurde zu wenig Druck aufgebaut. Außerdem versuchten wir immer wieder, über den Kreis zu kommen. Über Außen lief kaum etwas. Und nicht zuletzt fehlte bei uns einfach der Wille.“

Im Spiel auf Schlagdistanz heranzukommen, gelang den Groß Lafferdern über die gesamte Zeit selten (6:3. 11:3. 14:10, 21:12). Die Entscheidung fiel nach Bühns Einschätzung unmittelbar danach, als sich seine Mannschaft auf 22:17 (45.) herangekämpft hatte. Fünf schnelle Tore der Gastgeber hätten für das 27:17 (50.) gesorgt. „Dann war die Messe gelesen.“

MTV Groß Lafferde: Brecht, Frühling (beide Tor), Grobe (1), Schröder (1), Wosnitza (1), Jarzombek, Bühn (7), Nikutowski (1), Müller, Meyer, Neumann (4), Slabon (1), Petitjean (2), Reuter (4).

HSG Nord Edemissen - MTV Hondelage 31:24 (16:14). „Meine Mannschaft hat über weite Strecken dass gezeigt, was in ihr steckt und verdient gewonnen“, bilanzierte HSG-Nord-Trainer Udo Falkenroth. Unzufrieden mit den Seinen zeigte er sich allein während der Anfangsphase. Erst nach dem 4:8-Rückstand habe man ins Spiel gefunden.

Peu á peu kam die HSG heran, über 12:12 wurde eine Zwei-Tore-Halbzeitführung herausgeworfen. „Dass der Vorsprung nicht höher ausfiel, lag an unserer mangelnden Chancenverwertung und an individuellen Abwehrfehlern“, stellte Falkenroth fest.

Nach der Pause habe sein Team hoch konzentriert dort weitergemacht, wo es aufgehört hatte. Mehr noch: „Beim Spielstand von 21:15 wirkte Hondelage schon demoralisiert.“

Hauptgrund dafür sei eine starke Edemisser Abwehrleistung gewesen. „Unser antizipatives Deckungsverhalten provozierte die Hondelager immer wieder zu Abspielfehlern und sorgte dafür, dass sich die gegnerischen Spieler immer wieder festliefen. Außerdem hatten wir mit Christian Oppermann einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten.“

Nicht zuletzt wurde Hondelages Torjäger Tobias Brümmer in Manndeckung genommen, so- dass er wenig zur Geltung kam. In der Summe bedeutete das, dass die HSG ihren Vorsprung auf 31:21 ausbaute. „Die letzten drei Gegentore waren reine Ergebniskosmetik“, berichtete Falkenroth. Den guten Gesamteindruck seiner Mannschaft habe das nicht trüben können.

Sie kletterte durch den Sieg über Hondelage vom letzten auf den drittletzten Rang der Landesliga-Tabelle.

HSG Nord Edemissen: Donker, Oppermann (beide Tor), Jakob Streit, Mokrys (1), Marsch, Funk (3/1), Seffer, Müller (9), Schöne (6/2), Bendrien (1), Winkler (6/2), Wietfeld (5).

jh

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