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HSG Nord ist „krasser Außenseiter“

Handball-Regionsoberliga der Männer HSG Nord ist „krasser Außenseiter“

Keine leichten Aufgaben erwarten die Peiner Teams in der Handball-Regionsoberliga. Während der MTV Groß Lafferde II die Oberligareserve des MTV Vorsfelde II zu Gast hat, stehen für Vater Jahn Peine und die HSG Nord Edemissen schwere Auswärtsspiele an. Die Jahner gastieren beim Dritten Thiede und Edemissen tritt beim Meisterschaftsfavoriten Eintracht Braunschweig an.

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Das wird eng für Arne Kutzner (Mitte) und die HSG Nord II. Sonntags geht‘s zum Favoriten Eintracht Braunschweig.Foto: Ralf Büchler

Kreis Peine. MTV Groß Lafferde II - MTV Vorsfelde II (Sonnabend, 19 Uhr). „Vorsfelde wird der stärkste Gegner, gegen den wir bisher gespielt haben“, vermutet Groß Lafferdes Trainer Eckhard Meyer und begründet seine Vermutung: „Es ist die Reserve der Oberliga-Mannschaft. Wenn eine Mannschaft in der Oberliga spielt, sollte es das Ziel des Vereins sein, die Reserve in die Landesliga zu drücken.“

Jedoch läuft es in dieser Saison noch nicht rund bei den Gästen. Nach zwei Siegen zum Auftakt gab es vier Niederlagen.

Dieses Momentum müsse der MTV Groß Lafferde nutzen, um als Sieger vom Feld zu gehen. Im Vergleich zum Hondelage-Spiel bedarf es dafür aber einer deutlichen Steigerung.

„Gegen Hondelage waren wir schlecht. In der Deckung müssen wir in der Mitte enger stehen. Im Angriff müssen wir entschlossener Druck aus der zweiten Reihe ausüben, um den Rückraum besser in Szene zu setzen. Da brauchen wir mehr Durchschlagskraft“, fordert Meyer.

Viktoria Thiede - MTV Vater Jahn Peine (Sonnabend, 19.15 Uhr). Nach der unglücklichen Niederlage in Langelsheim hoffen die Jahner nun auf einen Punktgewinn beim Dritten. „Auch in Thiede versuchen wir mitzuhalten und in Schlagdistanz zu bleiben. Eventuell können wir einen Punkt nach Peine entführen“, sagt MTV-Spieler Arne Schlüsche. Denn die Viktoria hat vier von fünf Spielen gewonnen. Eine einfache Partie dürfte es deswegen nicht werden, vermutet Schlüsche: „Wir benötigen neben einer kämpferischen Einstellung vor allem mehr Konzentration beim Torabschluss. Die Möglichkeiten, die sich uns bieten, müssen wir konsequenter nutzen.“

Personell wird sich die Lage im Vergleich zum Spiel in Langelsheim etwas entspannen. Nils Bergmann steht wieder zur Verfügung. „Darüber hinaus wird wohl auch Jan-Sören Henning am Wochenende mitspielen, sodass wir auch wieder aus dem Rückraum größere Gefahr ausstrahlen können.“

Eintracht Braunschweig - HSG Nord Edemissen II (Sonntag, 17 Uhr). „Wir fahren als krasser Außenseiter nach Braunschweig“, schiebt HSG-Coach Peter Wilck die Favoritenrolle zum Tabellennachbarn. Immerhin nannten die Edemissener die Eintracht vor der Saison als Meisterschaftsfavoriten. Und dieser Rolle wird sie bisher auch gerecht. Lediglich in Stöcken gab es eine überraschende 23:25-Niederlage.

Für Wilck wäre eine Niederlage kein Beinbruch: „Braunschweig ist kein Gegner, den wir schlagen müssen. Um dort etwas Zählbares zu holen, muss bei uns schon alles passen.“ Sich im Vorfeld geschlagen geben möchte sich der Fünfte jedoch auch nicht. Immerhin haben die Edemissener bei einem Spiel mehr ebenfalls schon acht Punkte auf dem Konto. „Wir werden alles versuchen, um die kleine Chance, die wir haben, zu nutzen.“

Allerdings muss Wilck auf gleich vier Spieler verzichten: Jörn Ohms, Gunnar Bartels, Tim Schrader und Marvin Wilke.

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