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HSG Nord gewinnt zum Abschluss

Handball-Landesliga Frauen HSG Nord gewinnt zum Abschluss

Es hat nicht sollen sein: Vater Jahns Landesliga-Handballerinnen verloren am letzten Spieltag in Vorsfelde und verspielten damit ihre minimale Chancen auf die Meisterschaft. Doch selbst bei einem Sieg hätte es zum Titel nicht gereicht, da Spitzenreiter Zweidorf/Bortfeld seine Partie gewann.

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Sabrina Glawion steuerte vier Tore zum HSG-Sieg bei.

Quelle: im

Einen versöhnlichen Saison-Abschluss legte Absteiger HSG Nord hin, der gegen Wittingen gewann.

MTV Vorsfelde - MTV Vater Jahn Peine 30:26 (16:13). „Meine Mannschaft war nicht ganz auf der Höhe, weder vom Kopf her, noch von den Beinen“, erläuterte Jahn-Trainer Carsten Bührig den Hauptgrund der Niederlage. Dazu gehört auch, dass die Spielerinnen tags zuvor den 18. Geburtstag seiner Tochter Lena-Marie Bührig gefeiert hätten. „Die Feier steckte allen noch in den Knochen.“

Besser drauf als die Peinerinnen waren die Gastgeberinnen, die von Beginn an Druck machten und bis zum Wechsel mit zwei Toren in Führung gingen. „Zweite Halbzeit kam es bei uns zu einem kollektiven Ausfall. Wir fingen uns einen Konter nach dem anderen “, schilderte Bührig die Entwicklung zum 15:26-Rückstand.

Doch sein Team habe sich anschließend wieder gefangen und das Endergebnis erträglicher gestaltet. „Solch ein Spiel wie dieses hat gezeigt, dass ein Aufstieg in die Oberliga für uns zu früh gekommen wäre. Doch insgesamt gesehen haben wir uns die Saison über sehr gut präsentiert“, bilanzierte Bührig.

Vater Jahn Peine: Fink, Scharf (beide Tor) - Annika Bergmann (2), Henrike Bergmann (4), Laura-Sophie Bührig, Lena-Marie Bührig (5), Buse (1), Eggeling (9), Hacke (2), Kretschmer (1), Marchefka, Rother (2).

HSG Nord Edemissen - VfL Wittingen 25:22 (13:10). „Es war eine Superleistung. Der Sieg tat noch einmal gut“, lobte HSG-Nord-Trainer Frank Pausewang seine Mannschaft. Grundlage des Erfolges sei eine starke Abwehrleistung gewesen. Die 5:1-Deckung haben über die gesamte Spieldauer bestens funktioniert. Erfreut zeigte sich der scheidende Coach zudem darüber, dass seine Spielerinnen viele einfache Tore warfen. „Das entlastete uns endlich einmal im Positionsangriff.“

Zugute kam den Edemisserinnen während der ersten Hälfte, dass sie sich keine Zeitstrafen einhandelten. Wittingen kassierte dagegen deren drei. „Die Überzahl nutzten wir immer zu Toren“, berichtete Pausewang. Seine Mannschaft sei dadurch bei knappen Spielständen (7:6, 9:8, 10:9) nicht ins Hintertreffen geraten.

Während der zweiten Halbzeit häuften sich die Zeitstrafen auf beiden Seiten, da die Schiedsrichter die Regeln zu streng auslegten, kritisierte Pausewang. Der Spielstand blieb lange knapp (16:15, 18:15, 18:18, 19:19, 22:19). „Erst bei unserem Treffer zum 25:21 war das Ding in trockenen Tüchern“, erklärte Pausewang, der die Leistung der achtfachen Torschützin Lena Schmidt besonders hervorhob. „Sie zeigte ihr bestes Saisonspiel.“

HSG Nord Edemissen: Wilck, Möllering (beide Tor) - Buhle (3/1), Glawion (4), Koch (4), Brandes, Spiller (3/1), Borchard (1), Schmidt (8), Hanne (2).

Info:

Eigentlich stehen Edemissens Landesliga-Handballerinnen als Absteiger fest. Doch möglicherweise bleiben sie dank einer Entscheidung am „grünen Tisch“ doch in der Staffel, da Wittingen und Salzgitter ihre Mannschaften abgemeldet haben.

„Der VfL Wittingen und TGJ Salzgitter haben am Freitagabend ihre Mannschaften zurückgezogen“, berichtete Landesliga-Staffelleiter Andreas Werner, der die Betonung seiner Aussage auf „Freitag“ legte. Das zeugt von sportlicher Fairness. Denn nur dadurch, dass der Rückzug vor dem letzten Spieltag erfolgte, können sich andere Mannschaften der Staffel noch vorm Abstieg retten. Wittingen und Salzgitter sind die ersten Regelabsteiger.“

Ob die HSG Nord nun drinbleibt, hängt vom Geschehen in der Oberliga ab. „Der VfL Wolfsburg ist derzeit Fünftletzter. Rutscht die Mannschaft nicht weiter ab, hält Landesligist Edemissen nach derzeitigem Stand die Klasse“, erläutert der in Edemissen wohnende Werner, der Mitglied der HSG Nord ist. Und: „Nach meinem Wissensstand setzt sich unsere Erste Damen am Mittwoch zusammen. Dabei soll über die kommende Saison beraten werden.“

Der scheidende HSG-Nord-Trainer Frank Pausewang befürchtet, dass seine „alte“ Mannschaft auseinander zu fallen droht. Denn: „So wie ich gehört habe, wollen mehrere Spielerinnen den Verein wechseln.“

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