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HSG Nord geht im Jahner Angriffswirbel unter

Handball-Landesliga HSG Nord geht im Jahner Angriffswirbel unter

Eine Klatsche kassierten Edemissens Landesliga-Handballerinnen im Kreisderby gegen Vater Jahn. Schwach präsentierte sich die HSG Nord bei ihrer Zehn-Tore-Niederlage besonders in der zweiten Halbzeit.

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Kreisläuferin Sabrina Glawion streckte sich vergeblich: Sie verlor das Derby mit Edemissen klar mit 18:28 gegen die Vater Jahnerinnen um Michelle Thurau (hellblauer Dress).

Quelle: Isabell Massel

Dem Angriffswirbel der nunmehr auf Tabellenplatz zwei stehenden Peinerinnen hatten die Edemisserinnen nichts entgegen zu setzen.

HSG Nord Edemissen - MTV Vater Jahn Peine 18:28 (11:13). Nicht lange mit der enttäuschenden Niederlage aufgehalten hat sich HSG-Nord-Trainer Frank Pausewang. Er setzt auf einen Neustart im Januar. „Ich bin froh, dass jetzt erst einmal Pause ist. Über Weihnachten sollen meine Spielerinnen den Kopf freikriegen.“

Den Stab über seine Mannschaft bricht er indes nicht. Denn während der ersten Hälfte habe sie eine gar nicht Mal schlechte Vorstellung geboten. „Wir waren aggressiv, standen in der Abwehr gut und unterbanden das gegnerische Tempospiel.“

Der Einschnitt kam nach 22 Minuten (Spielstand 9:8), als die Gäste ihr Abwehrsystem von 5:1 auf 6:0 umstellte. „Damit kamen wir nicht zurecht“, berichtete Pausewang. Vater Jahn ging in Führung und gab sie nicht mehr ab.

Sein Pendant Carsten Bührig sah die Sache ähnlich. „Wir machten anfangs den Fehler, zu offensiv zu decken. Die HSG setzte sich oft im Eins-gegen-Eins-Spiel durch. Nach der Umstellung standen wir hinten bis zum Schlusspfiff sicher.“

Anders die HSG Nord: „Meine Spielerinnen wurden mit zunehmender Spieldauer immer nervöser. Sie waren im Abschluss schwach und machten viele technische Fehler. Irgendwann waren sie total verunsichert “, tadelte Coach Pausewang.

Für Bührig war das Derby bereits nach dem 25:17 entschieden. „Meine Spielerinnen arbeiteten in der Abwehr konstant gut und hielten das Tempo hoch. Bei der HSG ging nichts mehr. Unser Sieg war hochverdient. Ich hätte nicht gedacht, dass wir dass Spiel so deutlich dominieren.“

HSG Nord Edemissen: Wilck, Möllering (beide Tor) - Buhle (2), Glawion (1), Seffer (3), Carmon (5), Brandes, Spiller (4), Borchard, Schmidt (2), Marquardt (1). MTV Vater Jahn Peine: Kilsbach, Fink (beide Tor) - Annika Bergmann (7), Henrike Bergmann, Laura-Sophie Bührig (3), Lena-Marie Bührig (3), Eggeling (5), Hacke, Heiligentag (3), Kretschmer (2), Marchefka, Rother (1), Thurau (4).

jh

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