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HSG Nord beweist Moral: Sieg im Topspiel

Handball-Regionsoberliga HSG Nord beweist Moral: Sieg im Topspiel

Das war eng: Trotz einer schlechten Leistung gewann die HSG Nord Edemissen das Topspiel in der Handball-Regionsoberliga und verteidigte die Tabellenspitze.

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Kein Durchkommen bei HSG-Spieler Sebastian Marsch (Mitte), der den Gegner abprallen lässt. Ein Stöckener Spieler profitiert vom Zweikampf und sammelt den Ball ein.

Quelle: Gunnar Bartels

Die SG Zweidorf/Bortfeld II unterlag knapp beim Landesliga-Absteiger Hondelage.

HSG Nord Edemissen - MTV Stöcken 27:26 (12:13). Trotz des Sieges im Spitzenspiel war HSG-Trainer Martin Staats alles andere als zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Es war kein gutes Spiel von uns. Wir waren zwar vor dem Spiel heiß, konnten es aber auf der Platte nicht zeigen.“

Dies nutzen die Gäste, um in der ersten Halbzeit zwischenzeitlich gar mit drei Toren in Führung zu gehen. In der Abwehr seien die Gastgeber mit dem bulligen Kreisläufer der Stöckener nicht zurechtgekommen. „Insgesamt haben wir nicht druckvoll gespielt, wodurch im Angriff unser Tempospiel nicht funktioniert hat, wie ich es mir vorstelle“, berichtete Staats.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich dennoch ein hochdramatisches Spiel, in welchem die Führung mehrmals wechselte. Hier lobte Staats die Moral und Einstellung seiner Spieler: „Auch wenn wir nicht überzeugt haben, hat die Mannschaft eine super Moral bewiesen, indem sie immer wieder zurückgekommen ist.“ Unterm Strich stünden zwei Punkte und die seien das Wichtigste. „Hauptsache wir haben gewonnen.“

HSG Nord: Bendrien (9), Winkler (6/2), Hoffmann (4/2), Funk (4), Marsch (2), J. Streit (1), M. Streit (1).

MTV Hondelage - SG Zweidorf/Bortfeld II 26:24 (10:8). „Wir stehen mal wieder mit leeren Händen da“, ärgerte sich SG-Spieler Philipp Maasberg. Denn möglich sei es gewesen, Zählbares mitzunehmen. Die SG spielte zunächst gut und stand organisiert in der Abwehr. „Leider haben wir unsere Chancen nicht konsequent genutzt“, kritisierte Maasberg. Im zweiten Durchgang geriet er mit seinem Team schnell ins Hintertreffen. „Wir sind nicht gut aus der Kabine gekommen“, monierte Maasberg. Trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs gelang es Zweidorf/Bortfeld nicht, die Wende herbeizuführen. „Wir müssen diese Schwächephasen abstellen, sonst bringen wir uns selbst um den verdienten Lohn“, resümierte Maasberg.

SG II: Zutz (1), Oetken (3), Martens (7), Maasberg (4), J. Borchers (2), Scholz (3), Behme (1), Kükemück (2), Bürger (1).

lr/rue

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