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HSG Nord II geht im Derby die Puste aus

Handball-Regionsliga der Frauen HSG Nord II geht im Derby die Puste aus

Mit einem Sieg im Derby in Edemissen wahrten die Handballerinnen des TSV Bildung Peine ihre weiße Weste in der Regionsliga. Die erste Niederlage hingegen kassierte Tabellenführer MTV Peine II, in Bad Harzburg unterlag er klar mit 10:18. Ein deutlicher Erfolg dagegen gelang der SG Adenstedt in Seesen.

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Ivonne Krüger (am Ball) und die HSG Nord Edemissen II verloren das Regionsliga-Derby gegen den TSV Bildung Peine mit 12:17.

Quelle: im

HSG Nord Edemissen II - TSV Bildung Peine 12:17 (7:8). Verkehrte Welt herrschte nach dem Spiel: Während HSG-Coach Roland Bufe trotz der Niederlage von dem Auftritt seines Teams angetan war, wollte Bildung-Spielertrainerin Alexandra Mühe das Spiel schnellstmöglich vergessen. Grund hierfür war, „dass wir mehrmals eine klare Führung verspielt und so die HSG zurück ins Spiel geholt haben“, ärgerte sich Mühe, „es hätte am Ende auch anders ausgehen können.“

Denn die HSG Nord II hielt gegen den Favoriten überraschend gut mit. „Anfänglich zeichnete sich ein Debakel ab, doch das Team hat gekämpft und sich gut verkauft“, lobte Bufe. Zunächst jedoch geriet die HSG mit 2:7 in Rückstand, ehe die Peinerinnen den Faden verloren. Das nutzte die HSG und glich zum 7:7 aus.

Nach der Pause verlief die Partie ähnlich. Bildung ging mit 11:7 in Führung, doch die HSG kämpft sich auf 10:11 heran. „Am Ende ist uns dann die Puste ausgegangen“, erklärte Bufe, warum es nicht zum Punktgewinn reichte. Für Mühe zählte nach dem Spiel nur eines: „Wir freuen uns über die Zähler. Ansonsten müssen wir das Spiel abhaken.“

HSG: Leithäuser (3), Krüger (3), Röhnick (3), Zessack (2), Netzel (1). Bildung: Gawlista (10/5), Gieselmann (2), Handrich (2), Mühe (2), Kuban (1).


HSG Bad Harzburg - MTV VJ Peine II 18:10 (10:5). „Mit nur fünf Toren in jeweils 30 Minuten kann man kein Spiel gewinnen“, bemängelte Jahns Trainer Wilfried Hofmeister. „In den ersten Minuten haben wir die Torfrau der Harzburgerinnen warm geworfen - wir haben etliche gute Chancen leichtfertig vergeben.“

Ungewohnt viele technische Fehler hätten ein Übriges zum katastrophalen Beginn beigetragen. Den ersten Treffer der Peinerinnen erzielte Marie Schmitt erst zum 1:4 (8.). Grund: „Gegen die Deckung der HSG haben wir zu keiner Zeit ein Gegenmittel gefunden“, sagte Hofmeister. Auch die drei Tore zu Beginn des zweiten Abschnitts halfen nicht, um eine Wende einzuleiten. „Nach dem 8:10 war unser Pulver schon wieder verschossen. Die Niederlage ist jedoch kein Beinbruch, da das Team in der Lage ist, besseren Handball zu spielen. Letztlich war es ein gebrauchter Tag“, erklärte Hofmeister.

Jahn: Schmitt (2), Se. Hofmeister (2), Tchorkowski (2), Küntzer (1), Koch (1), Kuss (1).


SG Adenstedt - MTV Seesen 25:15 (10:10). „Der Sieg war auch in dieser Höhe hoch verdient“, bilanzierte SGA-Coach Axel Gronau. In Halbzeit eins jedoch verlief die Partie noch ausgeglichen, „weil es uns nicht gelungen ist, die Angriffe des MTV erfolgreich zu verteidigen. Außerdem haben wir uns im Angriff zu viele technische Fehler oder Fehlpässe erlaubt.“ Folglich lief die SGA immer wieder einem Rückstand hinterher. Erst in der 25. Minute gelang der Ausgleich zum 9:9.

„In der zweiten Halbzeit lief es dann umso besser“, berichtete Gronau, dessen Team nach dem Wiederanpfiff schnell auf 15:11 davonzog. „Grundstein hierfür war eine tolle gemeinschaftliche Leistung in der Abwehr“, lobte der Coach und verwies darauf, dass sein Team nach der Pause nur fünf Treffer zuließ. „Und im Angriff haben wir die Tore gut herausgespielt.“

Ebenfalls erfreulich: „Die Trefferquote vom Sieben-Meter-Punkt war deutlich besser als zuletzt. Insgesamt war es ein tolles Spiel, bei dem jede Spielerin eine gute Leistung gezeigt hat“, lobte Gronau.

SGA: Fischer (10), A. Bertram (6/3), Zastrow-Klein (3/3), Schulze (2), L. Bertram (1), Duwe (1), Giesemann (1), Kegelmann (1).

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