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HSG Nord II feiert, SG II zittert weiter

Handball-Regionsoberliga HSG Nord II feiert, SG II zittert weiter

Den Klassenerhalt perfekt gemacht haben die Regionsoberliga-Handballer der HSG Nord Edemissen II, denn sie besiegten in eigener Halle das Schlusslicht aus Salzgitter mit 28:17. Dagegen geht das Zittern der SG Zweidorf/Bortfeld II nach der deutlichen Niederlage in Schladen weiter.

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Edemissens Michael Kollmeyer hat die Abwehrlücke gefunden und wirft. Die Salzgitteraner können nur noch zugucken. Elf Tore warf der HSG-Nord-Spieler beim wichtigen Sieg.

Quelle: Ralf Büchler

Am letzten Spieltag könnte es nun für die SG zu einem Abstiegsendspiel beim Konkurrenten Lelm/Warberg kommen.


HSG Nord Edemissen II - TSV Salzgitter 28:17 (15:5).

„Wir haben die erste Halbzeit komplett dominiert“, berichtete HSG-Trainer Jörg Wilpert. Auch deshalb, weil sein Team in der Abwehr den Gästen kaum etwas gestattete. Die Folge waren viele Tore nach Kontern, so dass die HSG die Partie schon zur Halbzeit zu ihren Gunsten entschieden hatte.

„Nach der Pause war es nicht ganz einfach, die Motivation hoch zu halten, da wir schon gewonnen hatten“, sagte Wilpert, „es ist uns auch nicht ganz gelungen, und deshalb haben wir auch noch zu viele Gegentore kassiert.“ Dennoch war er zufrieden. „Die Mannschaft hat eine gute Leistung gebracht und den Gegner auch zu keiner Phase unterschätzt, so dass der Sieg auch nie in Gefahr geriet.“

Mit diesem Erfolg hat die HSG den Klassenerhalt nun endgültig perfekt gemacht. Einziger Wermutstropfen: Sollte die Erste aus der Landesliga absteigen, spielen die beiden Teams zusammen in einer Liga. „Das wäre das Schlimmste, was passieren könnte, aber in der Regionsoberliga dürfen zwei Teams von einem Verein spielen. Ob wir es auch machen, müssen wir dann klären, wenn es so weit wäre“, erklärte Wilpert, der im Falle eines Abstiegs der ersten Mannschaft eine Kettenreaktion fürchtet. „Einige Spieler würden die Erste verlassen, sodass wir dann aushelfen müssten. Dann könnte es bei uns in personeller Hinsicht nicht mehr reichen.“

HSG : Kollmeyer (11), J. Brüge (7), Wilke (3), Guttmann (3), Menz (2), Zerter (1), Wilpert (1).


HSG Schladen-Hornburg - SG Zweidorf/Bortfeld II 29:22 (13:10).

„Wir haben das Tor zu selten getroffen - die Wurfquote war bei allen unterirdisch“, begründete SG-Coach Frank Pausewang die Niederlage. Sogar Topscorer Jan Löpmeier habe trotz seiner neun Treffer keine gute Bilanz gehabt. „Für seine Tore hat er ungefähr 30 Versuche benötigt“, erläuterte Pausewang. „Wer so schlecht in der Wurfausbeute ist, kann nur verlieren.“

Dabei ging es gut los für die Gäste, führten sie doch mit 6:3. „Doch dann haben wir nicht mehr getroffen und uns dumme Ballverluste im Angriff geleistet.“ Diese Aneinanderreihung von technischen Fehlern zog sich durch das restliche Spiel. „Davon haben sich dann auch unsere Torhüter anstecken lassen - die haben dann ganz dumme Bälle reingekriegt“, berichtete er.

Zudem nutzte die SG ihre Überzahlsituationen nicht. „Für uns ist das eher eine Strafe, wir können kein Überzahlspiel“, haderte Pausewang.

Zum Glück für sein Team sei jedoch auch der Gastgeber nicht richtig ins Spiel gekommen. „Sonst wäre die Partie schon viel eher entschieden gewesen“, sagte Pausewang und verwies darauf, dass es 15 Minuten vor dem Ende nur 19:17 für die HSG stand. Die restliche Zeit jedoch nutzte Schladen, um auf 29:22 davonzuziehen.

SG : Löpmeier (9), Bürger (3), Büüs (2), Scholz (2), B. Weigel (2), Goes (2), Schröder (1), Dönch (1).


lr

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