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HSG Nord II: Jetzt kommt die zweite Reihe zum Zug

Handball-Regionsoberliga Männer HSG Nord II: Jetzt kommt die zweite Reihe zum Zug

Eine der letzten Hürden auf dem Weg in die Landesliga erwartet die Handballer des Regionsoberliga-Spitzenreiters HSG Nord Edemissen am morgigen Sonnabend. Denn die HSG Langelsheim überraschte zuletzt den ärgsten Verfolger der HSG, MTV Braunschweig III, beim 32:30.

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Nach zuletzt drei Siegen in Folge reist die HSG Nord II (am Ball Jonas Brüge) selbstbewusst nach Hondelage.

Quelle: rb

Dennoch wollen die Edemissener zwei Punkte einfahren. Das gilt auch für die Zweitvertretung der HSG, die ihre Siegesserie in Hondelage fortsetzen will. Unter Druck steht die SG Zweidorf/Bortfeld II, sie muss im Kampf um den Klassenerhalt unbedingt punkten.

HSG Nord Edemissen - HSG Langelsheim/Astfeld (Sonnabend, 18.30 Uhr). Zwar liegen die Gäste derzeit nur auf Platz sechs, unterschätzen sollte der Tabellenführer den Gegner nicht, immerhin gewann Langelsheim vergangene Woche gegen den Zweiten, den MTV Braunschweig III. Entsprechend warnt der HSG-Coach auch: „Langelsheim wird mit ordentlich Rückenwind spielen und voll motiviert sein“, erklärt Martin Staats. Zudem erinnert er an das 23:20 im Hinspiel. „Wir haben glücklich gewonnen. Allerdings lag es daran, dass wir eine extrem hohe Fehlerquote hatten“, sagt Martin Staats.

Sollte sein Team diese Quote minimieren können, ist er sich sicher, „dass es zum Sieg reicht“. Und das, obwohl Tom Bendrien, Jan Schüddemage und Marius Müller ausfallen. „Dadurch haben wir nur begrenzte Möglichkeiten im Rückraum. Allerdings haben wir in dieser Saison schon öfter gezeigt, dass wir Ausfälle wegstecken können“, betont Staats.

MTV Hondelage - HSG Nord Edemissen II (Sonntag, 17.30 Uhr). Aufgrund der drei Siege zuletzt hat die HSG Nord II die Abstiegsränge vorerst verlassen. „Wir haben den Anschluss zum Mittelfeld wieder hergestellt. Die Mannschaft hat großartig gekämpft“, lobt HSG-Spielertrainer Peter Wilck.

Am Sonntag nun möchten die Edemissener nachlegen. Allerdings ist der Kader dezimiert, weil Keeper Jörn Ohms, Marvin Wilke und Michael Kollmeyer nicht zur Verfügung stehen. „Es werden Spieler aus der zweiten Reihe ihre Chance bekommen - und die brennen auf einen Einsatz“, gibt sich Wilck optimistisch. „Mit einer konzentrierten und kämpferischen Leistung versuchen wir, etwas Zählbares aus Hondelage mitzunehmen.“

Eintracht Braunschweig- SG Zweidorf/Bortfeld II (Sonntag, 18 Uhr). „Wir brauchen uns nichts vormachen. Die Lage ist ernst“, sagt SG-Torwart Julian Grobe. Nach sechs Niederlagen in den vergangenen sieben Spielen taumeln die Zweidorfer dem Tabellenende entgegen und liegen derzeit schon auf Rang zwölf. Gegen den Dritten sind die abstiegsbedrohten Gäste nicht unbedingt in der Favoritenrolle.

Was Grobe jedoch Mut macht, ist das Hinspiel, das sein Team mit 30:29 gewann. „Auch wenn wir gegen Eintracht gewinnen sollten, heißt das nicht, dass wir den Tabellenkeller automatisch verlassen. Wir müssen auf längere Sicht einfach wieder konstanter werden und um jeden Punkt kämpfen.“

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