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HSG-Nord-Debakel: Nur zwei Tore in Hälfte eins

Handball-Landesliga HSG-Nord-Debakel: Nur zwei Tore in Hälfte eins

„Das war ein kollektiver Ausfall." Die abstiegsgefährdeten Edemisserinnen enttäuschten beim 12:23 in Timmerlah auf ganzer Linie. Bis zur Pause warfen sie nur zwei Tore. Durch die Niederlage gegen den direkten Konkurrenten wird es für die an letzter Stelle liegenden Edemisserinnen nun noch schwerer, den Abstieg zu vermeiden.

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„Kollektiver Ausfall“: Teresa Carmon
(am Ball) und die HSG Nord Edemissen unterlagen Timmerlah mit 12:23.

Die Serie ist gerissen: Nach neun Siegen am Stück haben auch Vater Jahns Landesliga-Handballerinnen erstmals wieder verloren. Bei Eintracht Braunschweig unterlagen sie 23:26.

TSV Frisch Auf Timmerlah - HSG Nord Edemissen 23:12 (12:2). Hart ins Gericht mit seinen Spielerinnen, denen im ersten Durchgang nur zwei Tore gelangen, ging HSG-Nord-Trainer Frank Pausewang. „Das war ein kollektiver Ausfall. Es gab kein Aufbäumen, wir verloren fast alle Zweikämpfe und haben auch sonst nichts hinbekommen.“

Unerklärlich war für Edemissens Coach zudem die Unmenge an technischen Fehlern. „Erste Halbzeit waren es mindestens 15 Stück. Die Palette reichte von Schritte, durch den Kreis laufen, bis zu leichte Bälle wegwerfen“, monierte Pausewang. Zur Pause sei die Partie daher quasi entschieden gewesen.

Seinen Spielerinnen hält Pausewang zugute, dass sie den zweiten Abschnitt weitgehend ausgeglichen gestalteten. „Wir spielten in der Abwehr offensiver, provozierten Timmerlah zu Fehlern. Und vorne kamen die Anspiele besser. Aber es hat nie gereicht, um den Abstand zu verkürzen. Außerdem muss man eingestehen, dass Timmerlah zwei Gänge zurückgeschaltet hat.“

HSG Nord Edemissen: Wilck, Möllering (beide Tor) - Buhle (4), Marquardt (2), Koch (2), Spiller (2), Carmon (1), Glawion (1), Borchard, Schmidt, Brandes.

Eintracht Braunschweig - MTV Vater Jahn Peine 26:23 (11:11). MTV-Trainer Carsten Bührig reagierte auf den ersten Misserfolg nach langer Zeit gefasst. „Das ist kein Beinbruch. Meine Spielerinnen haben sich gegen die Niederlage gestemmt, doch Braunschweig wollte den Sieg ein bisschen mehr als wir.“ Mit etwas Glück wäre allerdings ein Punktgewinn möglich gewesen. Denn zwei Minuten vor Schluss lagen die Peinerinnen mit nur einem Tor (23:24) zurück. Nachfolgend zeigten sich die Braunschweigerinnen jedoch treffsicherer.

In der Anfangsphase der Begegnung hatten die Gäste Vorteile (4:5), doch anschließend verwarfen sie einige freie Torwürfe und zwei Siebenmeter. Die schlechte Ausbeute nutzte die Eintracht zur Wende. Aus dem Rückstand wurde eine 9:7-Führung. Denn: „Braunschweig spielte sehr körperbetont und motiviert. Und meine Mannschaft war nicht so schnell auf den Beinen“, begründete Bührig. In erster Linie, dank dreier Treffer von Alix Rother, schaffte der MTV bis zur Pause doch noch den Gleichstand. Als die Gastgeberinnen nach dem Wechsel 20:15 in Führung gingen, drohte Peine unterzugehen. „Aber meine Mannschaft hat nicht aufgegeben. Dafür verdient sie meinen Respekt“, lobte Bührig. Die Aufholjagd wurde jedoch nicht vom Erfolg gekrönt.

Jahn: Kilsbach, Fink (beide Tor) - Annika Bergmann (6), Henrike Bergmann (2), Laura-Sophie Bührig (2), Lena-Marie Bührig (2), Eggeling (6), Hacke (2), Kretschmer, Marchefka, Rother (3).

jh

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