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HSG II und SG II fallen auf Abstiegsplatz

Handball-Regionsoberliga HSG II und SG II fallen auf Abstiegsplatz

Einen herben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt mussten die Regionsoberliga-Handballer der HSG Nord II und der SG Zweidorf/Bortfeld II einstecken. Die Teams verloren wichtige Partien gegen direkte Konkurrenten und belegen nun selber Abstiegsplätze.

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Schöne Flugeinlage: Für Marius Müller und Edemissens Erste läuft es. Acht Tore steuerte er zum Sieg gegen Vienenburg bei. Die HSG-Nord-Zweite und Zweidorf/Bortfeld II müssen dagegen wieder zittern.

Quelle: Ralf Büchler

Weiterhin auf Titelkurs befindet sich dagegen Edemissens Erstvertretung: Denn der Tabellenführer besiegte den MTV Vienenburg mit 37:26 und bleibt ungeschlagen.

HSG Nord Edemissen – MTV Vienenburg 37:26 (19:16). Trotz eines Sieges mit elf Toren Vorsprung war HSG-Trainer Martin Staats nicht rundum zufrieden mit der Leistung seines Teams. „Denn in der Abwehr waren wir zu langsam – 26 Gegentore sind einfach zu viel.“ Anders hingegen präsentierte sich die Offensive. Zwar gestalteten die Gäste die Anfangsphase noch ausgeglichen, aber nach einer Auszeit setzte sich der Spitzenreiter allmählich ab. „Am Anfang waren wir noch zu behäbig.“ Nach der Pause dominierte die HSG dann eindeutig. „Weil wir besser gedeckt haben und im Angriff zu einfachen Toren gekommen sind“, berichtete Staats. „Unterm Strich war es ein ungefährdeter und auch in der Höhe verdienter Sieg.“

HSG Nord: Müller (8), Winkler (7), Bendrien (7), M. Streit (4), Hoffmann (4), Funk (4), Seffer (1), Wietfeld (1), Marsch (1).

MTV Vorsfelde II – HSG Nord Edemissen II 34:24 (17:12). „Zu Beginn haben wir noch gut mitgehalten“, sagte HSG-Spieler Gunnar Bartels. Probleme hatte sein Team jedoch mit dem Konterspiel des MTV. „Das haben wir nicht in den Griff bekommen. Durch individuelle Fehler im Angriff haben wir die jungen Vorsfelder zu vielen leichten Toren eingeladen“, monierte Bartels. Daraufhin lag die HSG zur Pause mit 12:17 hinten. Auch im zweiten Durchgang gestalteten die Edemissener trotz ihres dünnen Kaders die Partie zunächst ausgeglichen und kämpften sich auf drei Treffer heran (18:15, 20:17). „Mit zunehmender Spieldauer jedoch haben die Vorsfelder ihren konditionellen Vorteil ausgespielt – am Ende haben sie uns fast überrannt“, erläuterte Bartels. Fazit: „Wenn wir vor Weihnachten noch mal punkten wollen, müssen wir im letzten Spiel des Jahres gegen Langelsheim zulegen“, mahnte Bartels.

HSG Nord II: Hennemann (3), Brüge (1), Wilck (4), M. Zerter (7), Schwarznecker (3), Hoffmann (3), Kollmeyer (3).

TSV Timmerlah – SG Zweidorf/Bortfeld II 29:28 (10:11). „Wir haben zunächst gar nicht in die Partie gefunden“, erklärte SG-Spieler Philipp Maasberg. Folglich geriet der Gast mit 2:7 in Rückstand. „Doch wie schon so oft fanden wir dann ruhig und unaufgeregt zu unserem Spiel.“ Und dank der starken Leistung von Dirk Buchholz wandelte die SG den Rückstand bis zur Pause in eine 11:10-Führung um. Nach dem Seitenwechsel habe sich ein umkämpftes Spiel entwickelt, das bis zum 23:23 offen blieb. Anschließend jedoch setzte sich der Gastgeber auf 27:24 ab – die Entscheidung. „Das letzte Aufbäumen kam dann leider zu spät, so dass wir unglücklich verloren haben“, haderte Maasberg. Knackpunkt seien die schlecht genutzten Überzahlminuten gewesen, sagte er. „Außerdem haben wir teilweise die Rückraumspieler der Timmerlaher nicht in den Griff bekommen.“ Erfreulich hingegen war, „dass Stefan Scholz und Joel George nach überstandenen Verletzungen wieder voll mitwirken konnten“.

Zweidorf/Bortfeld II: Oetken (1), Maasberg (1), R. Borchers (4), Buchholz (11), Martens (4), Zutz (1), Hoyer (4), Scholz (4).

lr/pet

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