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Grüße aus den USA: Schnotale drückt Lengede die Daumen

Interview Grüße aus den USA: Schnotale drückt Lengede die Daumen

Selbst in Las Vegas drückt ein PAZ-Cup-Sieger dem SV Lengede heute die Daumen: SVL-Offensivmotor André Schnotale sammelt nach seinem Logistikmanagement-Studium seit September Berufserfahrung in den USA.

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André Schnotale, Offensivspieler des SV Lengede

Der 27-Jährige lebt und arbeitet in Chicago, zum Jahreswechsel gönnte er sich einen Besuch in der Party- und Glücksspielermetropole. Den PAZ-Cup-Ausgang verfolgt er gespannt im Internet.

André, mal etwas frech gefragt: Wo wären Sie denn am Sonnabend lieber: In der Peiner Silberkamp-halle oder in Las Vegas?

(lacht) Der PAZ-Cup in der Silberkamphalle ist jedes Jahr aufs Neue ein klasse Event, auch der Fußball fehlt mir. Aber sorry, Las Vegas zu erleben, ist dann schon eine andere Nummer.

Der SV Lengede ist erneut der große Favorit. Kann auf dem Weg zum fünften PAZ-Cup-Triumph in Folge überhaupt etwas schief gehen für den Bezirksliga-Spitzenreiter?

Schief gehen kann immer etwas. Gerade, wenn es im Halbfinale oder Finale von der Leistung in diesem einen Spiel abhängig ist. Aber ich hoffe, dass meine Mannschaft zum fünften Mal in Folge gewinnt. Der Verein hat über Jahre gute Jugendarbeit geleistet und junge Spieler etabliert. Das hat Zeit gebraucht, aber nun können die Früchte geerntet werden.

Viele Fans wünschen sich ja einen Außenseiter-Sieg, damit es nicht zu langweilig wird.

Wird Erfolg langweilig? Klar wünschen sich viele einen anderen Turniersieger. Das ist doch gut für die Stimmung, denn die gegnerischen Teams und Fans motiviert das doch nur noch mehr.

Wer könnte den Serien-Sieger Lengede denn ärgern?

Vechelde schätze ich stark ein, die Arminia hat in der Vorrunde überzeugt und steht auch in der Kreisliga sehr gut da. Hohenhameln hat ebenfalls technisch gute Spieler, die gerade in der Halle überzeugen können. Und natürlich meinen ehemaligen Mannschaftskameraden aus Woltwiesche ist eine Überraschung zu zutrauen.

Verfolgen Sie in den USA, was sich Peiner Fußball so alles tut?

Ja klar. Durch den PAZ-Sportbuzzer ist das ja sehr einfach.

Im Februar kommen Sie wieder. Kriegt Christian Gleich denn einen fitten Spieler zurück?

Ich halte mich durch Fitness fit, mit Fußball weniger. Das ist in Chicago schwierig, Fußball ist hier nicht so verbreitet und zudem ist der Winter sehr hart. Ich werde ein paar Wochen Vorbereitung definitiv benötigen.

Gibt es außer Fußball noch etwas typisch Deutsches, was Sie in Chicago vermissen?

Ein gutes Weizenbier. Aber Chicago ist schön, auch das Nachtleben ist klasse. Aber ich freue ich mich darauf, wieder zurück zu kommen.

Und dann geht es mit Ihnen in die Landesliga?

Im Optimalfall wird es so laufen, aber dafür müssen wir dann genauso weitermachen wie wir aufgehört haben - und nicht so wie wir in die Saison gestartet sind.

Interview: Christian Meyer

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