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Groß Lafferde setzt auf Tempo und Willen

Handball-Landesliga Groß Lafferde setzt auf Tempo und Willen

Auch wenn der Abstieg fast feststeht: Die Spieler der SG Adenstedt wollen sich im Derby der Handball-Landesliga richtig ins Zeug legen.

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Schiebung: Die Adenstedter Dennis Lauenroth (rechts) und Gerrit Marris bremsen im Hinspiel den Groß Lafferder Sebastian Bank. Diese Partie hatten die Lafferder 37:25 gewonnen.

Quelle: im

Das vorerst letzte Lahstedtderby in der Handball-Landesliga gibt es am Sonntag – sofern beide Teams ihre derzeitige Tabellenposition behalten. Wehmut wird dabei indes nicht im Mittelpunkt stehen. Gehen doch das abgeschlagene Schlusslicht SG Adenstedt sowie der Zehnte MTV Groß Lafferde motiviert wie eh und je in die Partie.

MTV Groß Lafferder – SG Adenstedt. „Eines ist sicher: Alle die bei uns laufen können, werden auf der Platte stehen“, weiß SGA-Trainer Ralf Könnecker, dass er die Seinen gegen Lafferde kaum anstacheln muss. Welche Spieler das sein werden, stehe allerdings erst kurz vorher fest. „Diese Woche hatte ich gerade mal vier Leute beim Training“, klagt der Coach über eine lange Ausfall-Liste.

Sonntag müsse er sich daher eine Mannschaft aus den Kadern der drei Herren-Teams sowie der A-Jugend zusammenbasteln. „Größte Baustelle“ sei die Torhüterposition. Henrik Schoke und Uwe Roffmann fallen langfristig aus, Reserve-Keeper Guido Willemsen wäre bei einem Einsatz für die Erste festgespielt.

„Sie werden 60 Minuten Gas geben“

Anders als bei der offenen Frage der Torwartbesetzung ist für Könnecker gewiss, dass der Gegner enorm unter Druck steht. „Eine Niederlage wäre für Lafferde fatal. Wir haben den Vorteil, dass es für uns um nichts mehr geht.“ Von Sieg zu sprechen wäre zwar vermessen, „aber wir werden kämpferisch voll dagegenhalten und wollen die Partie so lange wie möglich offen halten.“

Mit einem Gegner, der nichts verschenken wird, rechnet Lafferdes Betreuer Dennis Bühn. „Adenstedts Abstieg steht so gut wie fest. Im Derby werden sie trotzdem 60 Minuten Gas geben“. Klar sei auch, dass seine Mannschaft unter Siegzwang steht. „Alles andere als zwei Punkte zählen nicht“. Damit es keine Überraschung gibt, müsse der MTV von Beginn präsent sein und das Tempo durchgehend hochhalten.

Wichtig zudem sei, das man den Willen der vergangenen drei Spiele zeigt. Nach zwei Erfolgen hintereinander gab es zuletzt in Schöningen zwar eine 33:32-Niederlage. „Doch da haben wir gut gespielt. Das wirft uns nicht zurück. Bleibt die Einstellung wie zuletzt, dann wird das was am Sonntag“, geht Bühn zuversichtlich ins Derby. Leichte Bedenken hat er indes in Sachen Personal: „Die Lage ist weiterhin bescheiden. Mehr als neun Spieler kann Trainer Kai Fischer nicht aufbieten.“

Jürgen Hansen

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