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Groß Lafferde muss einen Abwehrriegel knacken

Handball-Landesliga der Männer Groß Lafferde muss einen Abwehrriegel knacken

Klar wie selten in der bisherigen Saison ist die Rollenverteilung bei der kommenden Begegnung von Edemissens Landesliga-Handballern. Denn die auf Platz vier liegende HSG Nord geht im Heimspiel gegen das punktlose Schlusslicht aus Wittingen als eindeutiger Favorit ins Rennen. 

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Martin Staats

Kreis Peine. Von der Papierform her schwerer dürfte es der Tabellenachte Groß Lafferde gegen den Zwölften aus Schladen haben.

MTV Groß Lafferde - HSG Schladen-Hornburg 08 (Sonntag, 12 Uhr). „Schladen steht vier Plätze unter uns. Gegen solch eine Mannschaft musst du gewinnen. Erst recht, weil wir zu Hause spielen“, redet MTV-Co-Trainer Dennis Bühn Klartext.

Zuversichtlich stimmt ihn der jüngste 24:19-Heimsieg der Seinen gegen Lehre. „Da stand unsere Abwehr sehr sicher. Diese Leistung müssen wir nun wiederholen.“

Nichtsdestotrotz dürfe man die Schladener nicht unterschätzen. „Die Mannschaft hat mit Holger Heine einen neuen Trainer. Der hat dafür gesorgt, dass bei den Gästen die Defensive besser steht - wir werden uns auf einen Abwehrriegel einstellen müssen“, betont Bühn, dessen Team bis auf den erkrankten Lukas Bühn komplett ist. Die ungewohnt frühe Anwurfzeit ist damit begründet, dass die Begegnung den Auftakt des anschließenden MTV-Winterfestes bildet, bei dem Spielaktionen für Kinder im Mittelpunkt stehen.

HSG Nord Edemissen - VfL Wittingen II (Samstag, 18.30 Uhr). Gerade einmal acht Spieler bot die HSG bei der jüngsten 17:37-Pokalklatsche gegen Northeim auf. Voll besetzt sein wird das Aufgebot auch morgen nicht. „Maximal stehen mir zwölf Leute zur Verfügung“, stöhnt Edemissens Trainer Martin Staats über die Personalnot, die bereits seit Wochen anhalte. „Dadurch können wir nur eingeschränkt trainieren, weil immer wieder mehrere Spieler berufsbedingt oder wegen Krankheit und Verletzung fehlen. So etwas habe ich in der Ausprägung selten erlebt.“

Ausreden wegen Personalmangels akzeptiert Staats gegen den Tabellenletzten, der jüngst der SG Zweidorf/Bortfeld 21:34 unterlag, allerdings nicht. „Gegen Wittingen muss ein Sieg her, alles andere zählt nicht.“

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