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Groß Lafferde legt los wie die Feuerwehr

Handball-Landesligen Groß Lafferde legt los wie die Feuerwehr

Ihre gute Form vom Auftaktsieg in Mascherode bestätigten Groß Lafferdes Landesliga-Handballer, die in eigener Halle Moringen deutlich bezwangen. Die SG-Frauen zeigten dagegen eine schwache Offensivleistung.

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Groß Lafferdes Jan Neumann wird vom Gegenspieler umarmt – allerdings nicht aus Freundschaft: Neumann erzielte zwei Tore.

Quelle: rb

Männer

MTV Groß Lafferde - MTV Moringen 30:22 (15:11). Ein Garant des Erfolges war wie in der Vorwoche Torwart Jochen Pape. „Er hat wieder stark gehalten. Unter anderem hat Jochen fünf Siebenmeter weggeholt“, zollte Lafferdes Betreuer Dennis Bühn dem 49-jährigen Lob. Doch auch der Rest der Mannschaft habe überzeugt. Und zwar nicht nur wie gegen Mascherode in der Abwehr, „die hat bombig gestanden“, sondern auch vorn. „Der Ball lief viel besser. Wir haben mehr Druck aufgebaut und weniger Chancen vergeben“.

In der ersten Halbzeit boten die Gäste lange Paroli, das Ergebnis blieb bis 25. Minute knapp (4:3, 6:3, 10:10, 12:11). Erst in der Schlussphase setzten sich die Gastgeber ab.

Unmittelbar nach der Pause zogen die Lafferder vollends davon. „Da haben wir losgelegt wie die Feuerwehr“, erläuterte Bühn, wie seine Mannschaft ihre Führung zum 22:12 ausbaute (48.). „Das war vorentscheidend“.

In der restlichen Spielzeit habe man den Vorsprung verwaltet, Moringen betrieb nur noch Ergebniskosmetik. „Jetzt können wir Lafferder Markt feiern“, freut sich Bühn für sich und seine Mannschaft. Die müsse kommende Woche nämlich nur eine Trainingseinheit absolvieren.

MTV Groß Laffferde: Pape, Hager (beide Tor), Singenstreu, Dennis Müller (1), Petitjean (1), Reuter (4), Bühn (4), Marris (12/5), Hillmer (2), Slabon (1), Neumann (2), Knittel (3), Grobe.

Frauen

TGJ Salzgitter - SG Zweidorf/Bortfeld II 20:11 (14:9). „Keine Konzeptionen wollten klappen und unser Tempogegenstoß-Verhalten war eine Katastrophe. Im Angriff haben wir so schlecht gespielt wie noch nie“, nahm SG-Spielerin Alke Malzahn angesichts von nur zwei Treffern nach dem Wechsel, kein Blatt vor den Mund. Deutlich besser als im Angriff zeigte man sich in der Abwehr. „Doch das bringt nur wenig, wenn man einfach keine Tore wirft.“

Siegchancen hatten die Zweidorf/Bortfelderinnen, bei denen sechs Spielerinnen fehlten, praktisch nie. Denn nach ihrer 1:0-Führung lagen sie anschließend stets mit mehreren Tore in Rückstand (4:1, 9:4, 12:6, 15:11). Von der Niederlage unterkriegen lässt sich Mannschaft jedoch nicht. „Wir haken die Partie schnell ab und werden nächste Woche beweisen, dass wir es besser können“, betont Malzahn.

SG: Behme, Probst (beide Tor), Esmann (2), Rutsch (1), Scholz, Malzahn (1), Hartmann (1), Strutz (1), Kallweit (5).

jh

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