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Groß Lafferde holt ohne Gegentor den Titel

Frauenfußball Groß Lafferde holt ohne Gegentor den Titel

Teutonia Groß Lafferde hat die Hallenfußball-Kreismeisterschaft der Frauen gewonnen. Die Mannschaft besiegte die SG Solschen/Ölsburg im Finale mit 5:0 und sicherte sich ohne Gegentor den Volksbank-Cup und 250 Euro Siegprämie.

Die Mannschaft um Trainer Olaf Pickhardt ließ nie Zweifel am Turniersieg aufkommen. Im Finale zeigte sie der Überraschungsmannschaft der SG Solschen/Ölsburg beim 5:0 durch Tore von Nadine Rabanus (3) und Claudia Bremer (sowie einem Eigentor) die Grenzen auf. Überragend: Nadine Rabanus, die mit ihrer kompromisslosen Spielweise überzeugte und mit harten Schüssen die Torhüterinnen in Verlegenheit brachte.

„Ich habe noch nie ein Endspiel erreicht und bin wahnsinnig stolz auf das hier erreichte. Damit hätten wir nie gerechnet“, meinte SG-Trainer Thomas Papenburg, der sich auch über die 150 Euro Siegprämie freute. Auch Pickhardt war stolz und zollte seinen Gegnern Respekt, die sich alle fair präsentiert haben: „Es ist immer schwer, als Favorit durch so ein wichtiges Turnier zu gehen.“

Enttäuschend dagegen die Leistung des Titelverteidigers VfB Peine, der schon in der Vorrunde mit schwachen Leistungen aufwartete, im Halbfinale gegen die klassentiefere SG Solschen im Neunmeterschießen (Tore von Katharina Skibbe und Laura Basedow) unterlag und dann auch noch mit einer indiskutablen Leistung das Spiel um Platz 3 gegen die Überraschungsmannschaft von TSV Denstorf verlor.

Die TSV-Mannschaft von Trainer Kai Bartak steigerte sich in einen Spielrausch, schoss innerhalb einer Minute einen Dreitorevorsprung durch Tore von Marise Renner (2) und Jaqueline Brandes heraus, musste aber noch zwei Gegentore von Jessie Jacob hinnehmen.

100 Euro waren der Lohn.„Der Sieg der Denstorfer geht in Ordnung“, meinte der enttäuschte VfB-Coach Michael Brennecke. „Das war heute mit Abstand das schlechteste Turnier in der Hallensaison.“

Die Überraschungsmannschaft in der Vorrunde waren die von Thuong Duong gecoachten Frauen von Arminia Vöhrum, die sich in ihrem letzten Gruppenspiel dem VfB Peine erst spät mit 0:3 beugen mussten. Jessie Jacob und Yasmin Endorf (2) hatten getroffen, ein Unentschieden hätte den Arminen zum Einzug ins Halbfinale gereicht.

Mit 22 Gegentoren in vier Spielen und ohne eigenen Treffer landete die Mannschaft von Anker Gadenstedt in der Gruppe A auf dem letzten Tabellenplatz. Trainer Jannis Schindler und seine Frauen waren dennoch nicht enttäuscht: „Wir sind nachträglich eingeladen worden und haben die Spiele als Trainingseinheit angesehen.“

Im Mittelpunkt stand nach dem Spiel auch die Verabschiedung von Schiri Walter Marchefka (PAZ berichtete), an der sich alle Spielerinnen beteiligten.

ma

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