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Groß Ilseder holen Bundesliga-Medaillen

Kraftdreikampf Groß Ilseder holen Bundesliga-Medaillen

Auch kurz nach ihrem Saisonhöhepunkt bei der Europameisterschaft haben die beiden Groß Ilseder Kraftdreikämpfer André Hentschel und Alex Hoffmann noch Kraftreserven mobilisieren können.

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Alex Hoffmann scheiterte nur knapp an 380 Kilo in der Kniebeuge.

Beim Bundesliga-Finale trugen sie als Gaststarter maßgeblich dazu bei, dass sie mit ihren Teams eine Medaille bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft errangen. Hoffmann wuchtete für die KG Bergen-Gostorf sogar das beste Mannschaftsergebnis.

In der Kniebeuge wäre dem 118-Kilo-Koloss in der einstigen DDR-Gewichtheber-Hochburg Stralsund beinahe zum dritten Mal in Folge ein Deutscher Rekord gelungen. Erneut wuchtete Hoffmann 370 Kilo und wollte danach seine bei der EM aufgestellte Bestmarke von 375 Kilo noch einmal um 5 Kilo toppen. „Beim Aufstehen ist er jedoch leicht nach vorne gekommen“, erläuterte Heim-Trainer Uwe Ahrens, warum sein Schützling knapp an den 380 Kilo scheiterte.

Im Bankdrücken (210 Kilo) und im Kreuzheben (320 Kilo) meisterte Hoffmann konstante Leistungen und brachte somit die höchste Punktzahl für sein Team ein. Als Gaststarter trug er entscheidend zur Bronzemedaille der KG Bergen-Gostorf bei. Im Mannschafts-Duell mit seinem Groß Ilseder VT-Union-Klubkollegen André Hentschel musste sich der 32-Jährige jedoch knapp geschlagen geben.

Hentschel durfte sich mit dem KSV Renchtal sogar über Silber freuen - und daran hatte der Groß Ilseder großen Anteil. Er kämpfte nämlich das zweitbeste Ergebnis seiner Vierer-Mannschaft in die Wertung ein, nur der zweimalige Weltmeister Mario Schnurr schaffte noch mehr Punkte, weil dem 97-Kilo-Mann ein Deutscher Rekord in der Kniebeuge gelang (345 Kilo).

Auch Hentschel war mit seiner Leistung in dieser Disziplin zufrieden, steigerte er sich im Vergleich zur Europameisterschaft doch gleich um 12,5 Kilo auf 312,5 Kilo. In seiner Paradedisziplin Bankdrücken hätten es jedoch gerne mehr als die gedrückten 250 Kilo sein dürfen. Im Kreuzheben machten sich jedoch die Strapazen der EM bemerkbar, nach 260 Kilo war der Akku des 29-Jährigen leer. „Aber“, betonte Heim-Trainer Uwe Ahrens, „man muss bedenken, dass die beiden ihre Leistungen quasi ohne Training geschafft haben. Nach der EM waren die beiden erstmal ein paar Tage schlagkaputt. Und dafür war das jetzt nicht nur so tralala, sondern richtig gut“, lobte Ahrens.

Den Deutschen Mannschaftstitel schnappte sich überlegen der SV Motor Barth.

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