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Gredners verteidigen ihren Mixed-Titel

Norddeutsche Badminton-Meisterschaft O 19 in Berlin Gredners verteidigen ihren Mixed-Titel

Glänzende Bilanz: Bei den Norddeutschen Meisterschaften im Badminton (O 19) sicherte sich der VfB/SC Peine in Berlin gleich mehrmals Edelmetall. Die wertvollste Medaille gab es für die Geschwister Laura und Lukas Gredner, verteidigten die beiden doch im Mixed ihren Titel.

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Laura Gredner holte mit ihrem Bruder Lucas (beide VfB/SC Peine) bei den Norddeutschen Meisterschaften erneut den Mixed-Titel, zudem wurde sie im Doppel mit Anja Buchert (Gifhorn) Zweite.

Quelle: Isabell Massel

Berlin. „Und das haben sie sehr souverän gemacht“, sagte VfB/SC-Coach Heiner Brandes und verwies darauf, dass die beiden auf dem Weg ins Finale nicht einen Satz abgaben und zudem das Berliner Zweitliga-Duo Anja Buchert/Bastian Zimmermann mit 21:11 und 21:8 ausschalteten. „Das war schon eine echte Ansage“, erklärte Brandes.

Auch im Endspiel trafen die Gredners auf ein Duo aus der 2. Bundesliga. Doch Robert Franke/Lisa Deichgräber (beide SG EBT Berlin) waren letztlich chancenlos und unterlagen mit 14:21 und 17:21. „Laura und Lucas haben eine klasse Leistung gezeigt und sind völlig verdient wieder Erste geworden“, lobte Brandes.

Ebenfalls eine starke Vorstellung lieferte Laura Gredner im Doppel an der Seite von Anja Buchert (Berlin) ab. Ohne Probleme erreichten die beiden das Halbfinale - und dort traf Gredner auf ihre Vereinskolleginnen Nadine Cordes und Franziska Weiner. Zwar gewann das Peiner Duo Satz eins mit 21:17, doch Gredner/Buchert ließen sich nicht davon beeindrucken und setzten sich in den beiden folgenden Durchgängen 21:14 und 21:11 durch. „Der Sieg hat mich nicht überrascht, da Franziska zuletzt nicht richtig trainieren konnte“, erläuterte Brandes.

Im Finale jedoch hatte Gredner/Buchert gegen Lisa Deichgräber/Sonja Schlösser (SG Berlin/BV Gifhorn) mit 19:21, 21:14 und 15:21 das Nachsehen. Dennoch: „Das war schon genial, dass Laura bis ins Endspiel gekommen ist“, sagte Brandes.

Fast genauso erfolgreich war auch Nadine Cordes im Einzel - am Ende gab es Bronze für sie. „Das ist absolut in Ordnung. Denn im Halbfinale ist Nadine gegen die an 1 gesetzte Lisa Deichgräber ausgeschieden - mehr war für sie nicht drin“, resümierte Brandes.

Zufrieden war er auch mit Frank Juchim, der im Einzel Fünfter wurde. „Damit hat er sich genau wie die anderen auch für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. So langsam findet Frank zu seiner alten Form zurück“, konstatierte Brandes.

Für Lucas Gredner und Lukas Behme hingegen war im Herren-Doppel schon im Viertelfinale Endstation. „Sie haben überhaupt nicht richtig ins Spiel gefunden“, begründete Heiner Brandes das Ausscheiden des VfB/SC-Duos.

Auch für Robert Hinsche (SG Lengede/Vechelde) kam im Viertelfinale das Aus, so dass er auf Rang fünf landete und somit an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen darf. „Das war das beste Resultat, was wir erreicht haben“, erklärte SG-Spieler Wolf-Dieter Papendorf, der im Einzel-Wettbewerb in Runde drei ausschied. Den ersten Durchgang (21:23) gestaltete er noch offen, „aber im zweiten Satz habe ich dann den Faden verloren. Schade, eigentlich wäre mehr drin gewesen“, bedauerte Papendorf.

Immerhin qualifizierte er sich zusammen mit Hanna Moses (SG) im Mixed für die Deutsche Meisterschaft. Ein zweites Startrecht für die DM erspielte sich Hanna Moses im Doppel an der Seite von Lena Moses (BV Gifhorn). Und mit dieser Ausbeute war Wolf-Dieter Papendorf auch zufrieden. „Das, was für uns möglich war, haben wir herausgeholt.“

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