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Gleich prophezeit: Rekord für die nächsten 20 Jahre

SV Lengede gewinnt die Hallenfußball-Kreismeisterschaft um den PAZ-Cup Gleich prophezeit: Rekord für die nächsten 20 Jahre

Dinner For One lässt grüßen: Das Ende des PAZ-Cup-Wettbewerbs gleicht inzwischen dem Schluss des legendären Fernsehsketches, der jedes Jahr an Silvester ausgestrahlt wird - the same procedure as every year.

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Der Titelträger und die Sponsoren: Bereits zum vierten Mal in Folge gewann der SV Lengede den PAZ-Cup. Florian Rubrecht (Obi Peine, Fünfter von rechts) überreichte einen 2000-Euro-Scheck an den Sieger.

Quelle: rb

Denn als der Schlusspfiff des Finales zwischen dem SV Lengede und Viktoria Woltwiesche ertönte, war das Spielfeld binnen weniger Sekunden voll mit Lengeder Fans, die zusammen mit ihrem Team ausgelassen den erneuten Gewinn der Hallenfußball-Kreismeisterschaft feierten.

Sogar einige Tränen flossen ob der großen Freude. Auch der Finalgegner war der gleiche wie vor zwölf Monaten - und erneut musste sich die Viktoria mit drei Toren Differenz geschlagen geben. Vor einem Jahr unterlag sie mit 1:4, diesmal gab es ein 0:3.

SV Lengede - Viktoria Woltwiesche 3:0. „Die Lengeder haben verdient gewonnen“, bilanzierte Woltwiesches Coach Matthias Steinert. Gleicher Meinung war auch sein Gegenüber. „Der Sieg für uns geht völlig in Ordnung“, resümierte Christian Gleich. Ausschlaggebend sei gewesen, „dass wir griffiger waren und sehr gut verteidigt haben“. Zum richtigen Zeitpunkt habe seine Mannschaft ihr Potenzial abgerufen, lobte er.

Warum das in den Partien zuvor nur selten gelang, „kann ich nicht erklären. Manchmal spricht man eben in einen leeren Raum hinein. Letztlich haben wir uns ins Endspiel gequält und hatten viel Glück dabei“, gestand Gleich. „Im Finale haben wir dann unser bestes Spiel gemacht.“ Auch deshalb, weil es der Viktoria in keiner Phase gelang, die Spielweise des Titelverteidigers zu unterbinden. Immer wieder konnten sich SVL-Keeper Sven Kiontke und Onur Bacaksiz auf Höhe der Mittellinie die Bälle in aller Ruhe zupassen, bis sich eine Schussmöglichkeit ergab. Unter Druck gerieten die beiden dabei kaum, weil die komplette Zeit immer nur ein Woltwiescher versuchte, die Zuspiele zu verhindern.

Entsprechend dominierten die Lengeder auch das Geschehen. Allerdings profitierten sie bei ihren ersten beiden Treffern auch von Unaufmerksamkeiten in der Woltwiescher Defensive: Zunächst schloss Philipp Klein nach einer Ecke erfolgreich ab (3.), und vier Minuten später erhöhte Lukas Hahnsch aus kurzer Distanz auf 2:0 - ebenfalls nach einer kurz gespielten Ecke. „Solche Fehler dürfen einfach nicht passieren - sie haben uns das Genick gebrochen“, monierte Matthias Steinert.

Sein Team bemühte sich zwar in der verbleibenden Zeit um das Anschlusstor, doch nur einmal wurde es vor dem Lengeder Gehäuse noch brenzlig: Nach einem Fehlpass von Sven Kiontke stand Woltwiesches Sebastian Staats allein vor dem Keeper, doch das Geburtstagskind (33 Jahre) machte sein Missgeschick wieder wett und parierte glänzend (12.). Endgültig entschieden war die Partie, als André Schnotale 130 Sekunden vor Schluss das 3:0 erzielte - anschließend erhoben sich die Lengeder Fans von ihren Plätzen und feierten bereits lautstark. Fazit: „Wir haben uns insgesamt sehr schwer getan, aber aufgrund der Leistung im Finale war der Erfolg dann auch verdient“, konstatierte Gleich.

Dass der erneute Triumph zugleich der vierte PAZ-Cup-Gewinn in Folge für den SVL war, ließ diesen Tag für ihn zu einem besonderen Ereignis werden. „Die Jungs haben etwas erreicht, was in den nächsten 20 Jahren so schnell keiner wiederholen wird“, betonte SVL-Coach Christian Gleich.

pet

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