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Geschenke gibt es nicht mehr

NACHGEFRAGT … Geschenke gibt es nicht mehr

… bei Sören Martens, übergangsweise Spielertrainer der SG Zweidorf/Bortfeld

Herr Martens, 15:20 haben Sie mit den Oberliga-Handballern der SG Zweidorf/Bortfeld kurz nach der Pause gegen Liebenau bereits zurückgelegen. Warum hat Ihr Team das Spiel noch herumgerissen?

Anfangs hatten wir Probleme mit der Manndeckung der Gäste und haben zudem unsere Chancen nicht reingemacht. Aber nach der Pause sind wir vor allem in der Deckung immer besser geworden und haben über Tempogegenstöße einfache Tore geworfen.

Und Torhüter Christoph Meyer war glänzend aufgelegt ...

Ja, das war enorm wichtig. Gut gefallen hat mir aber auch Jan Behrens. Er hat zuletzt wenig gespielt und dafür eine überragende Leistung in Deckung und Angriff gezeigt.

Es war ein Zitterspiel. Eric Weber zum Beispiel ist dennoch bei seinen Siebenmetern eiskalt geblieben. Wie stärkt die Mannschaft ihr Nervenkostüm?

Wir machen dafür nichts Spezielles sondern verlassen uns auf die individuellen Stärken der erfahrenen Spieler. Sicherlich hilft auch die gute Gemeinschaft. Nach dem Training sitzen wir oft noch bei einem Bier zusammen.

Aus privaten Gründen kann Hans-Jürgen Sommer die Mannschaft schon seit mehreren Wochen nicht trainieren und betreuen. Sie arbeiten seitdem als Spielertrainer. Wie kommen Sie mit der Doppelbelastung klar?

Beim Training ist das kein Problem, aber im Spiel ist diese Lösung nicht optimal. Ich habe in der Deckung etwas zu tun, muss im Angriff Tempo machen – mir fehlt deshalb die Ruhe zum Überlegen, wie wir auf die Taktik des Gegners reagieren können. Gegen Liebenau habe ich mich darum in der ersten Hälfte aus der Deckung genommen.

Können Sie sich vorstellen schon bald eine Mannschaft als Trainer zu übernehmen?

Solange ich noch aktiv spiele, kommt es für mich nicht in Frage.

In der Rückserie hat die SG neun Heim- und nur sechs Auswärtsspiele – könnte das ein entscheidender Vorteil im Kampf um den Klassenerhalt sein?

Das wollen wir doch hoffen. Inzwischen ist die Halle immer gut gefüllt und wir fühlen uns sehr wohl. Wir haben viele Spieler in der Mannschaft, die zu Hause einfach besser sind, vielleicht auch, weil die lange Anfahrt fehlt.

Im Tabellenkeller gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Warum rettet sich die SG?

Weil sich alle Spieler an die Geschwindigkeit, Härte und Qualität der Oberliga gewöhnt haben. Inzwischen hat jeder kapiert, dass wir nur über Kampf zum Erfolg kommen. In der Rückrunde wird es uns nicht mehr passieren, dass wir Punkte verschenken.

Interview: Christian Meyer

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