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Gerettet! Lafferde hüpft und tanzt

Handball-Landesliga Gerettet! Lafferde hüpft und tanzt

Im Jubelkreis hüpfte und tanzte die Mannschaft ausgelassen auf dem Spielfeld: Die Landesliga-Handballer des MTV Groß Lafferde haben im Abstiegskampf die Nerven behalten und mit einem souveränen 32:24-Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten Schladen-Hornburg den Klassenerhalt eingetütet.

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Nummer 96 im Anflug: Henrik Frühling steuerte sechs Tore zum 32:24-Sieg der Lafferder im Abstiegsendspiel bei.Foto: Büchler

„Die Erleichterung war allen anzumerken. Es war eine harte Phase, weil wir lange Zeit unten drinstanden. Doch wir haben gezeigt, dass wir mit einem vollen Kader definitiv in diese Klasse gehören“, stellte MTV-Co-Trainer Dennis Bühn erfreut fest. Eine 16-Tore-Niederlage kassierten dagegen die Jahner.

MTV Groß Lafferde - HSG Schladen-Hornburg 32:24 (16:10). Dass es so gut lief, dafür machte Dennis Bühn auch Trainer Kai-Olaf Reinemann verantwortlich. Der hielt vorm Abstiegsendspiel nämlich eine flammende Kabinenansprache, die den Nerv der Spieler traf. „Er ist ein totaler Motivator und ist noch einmal auf jeden einzelnen Spieler eingegangen. Unser Team war motiviert bis in die Haarspitzen“, betonte Bühn. Nach einer 15-minütigen Abtastphase hätten die Groß Lafferder keine Zweifel mehr aufkommen lassen, dass sie das Spielfeld als Sieger verlassen werden.

Nach dem 7:7 fing die Abwehr immer wieder die Bälle der Gäste ab, Torhüter Florian Frühling glänzte mit einigen Paraden, und Kapitän Jan Neumann stachelte sein Team an. Das zahlte sich aus: „Immer mehr Bälle blieben in unserer Abwehr hängen. Jan nutzte dies immer wieder zu einfachen Kontertoren“, erklärte Bühn die 16:10-Pausenführung.

Im zweiten Abschnitt versuchte es Schladen mit einer doppelten Manndeckung. „Doch auch darauf waren wir sehr gut eingestellt“, stellte Bühn fest. Der MTV zog vorentscheidend auf 20:11 davon und legte danach noch einen Zwischenspurt auf 30:20 ein. Keeper Simon Brecht hielt in dieser Phase stark, und Tim Tillack und Felix Büttner trafen nach Belieben. Die Klassenerhalt-Party konnte steigen.

„17 bis 27 Biere sind es wohl gewesen“, scherzte Bühn, doch das hätte sich die Mannschaft verdient. „Alle Spieler haben einen enormen Einsatz gezeigt und von der ersten Minute an alle Kraft, Einsatz und Emotion in die Waagschale geworfen.“

MTV: Frühling, Brecht - Bühn (3), Neumann (3), Büttner (6), Brunke, Tillack (8/4), Mrasek (2), Schröder, Petitjean (2), Burgdorff, Frühling (6), Grobe (2), Jemric.

HSG Oha - MTV VJ Peine 33:17 (17:7). Jahns Rumpftruppe kassierte zwar eine deutliche Packung, eine engagierte Vorstellung des Absteigers hatte Betreuer Andreas Schnück aber dennoch gesehen. Dass die Niederlage so hoch ausfiel, lag vor allem an Halbzeit eins. „Da haben sich die Jungs leider nicht an die Vorgabe gehalten und zu überhastet abgeschlossen, anstatt die Angriffe lange auszuspielen. Allein deshalb haben wir uns zehn Konter gefangen“, schilderte Schnück. Nach der Pause steigerte sich sein Team zwar, ließ aber zu viele glasklare Chancen liegen. „Wir haben den HSG-Torwart zum Weltmeister geworfen. Die Niederlage hätte definitiv nicht so hoch ausfallen müssen“, betonte der 53-jährige Betreuer, der aufgrund der Personalnot noch fünf Minuten aushelfen musste.

Jahn: Scharf, Wodarz, Koob - Bertram (7), Busch, Gappenberger, Kaufmann (3), Mühlbach (4), Marlon Meier, Smith (2), Schlusche (1), Schnück.

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