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Gegner zu flink: Jahn lässt sich ärgern

Jugendhandball-Landesligen Gegner zu flink: Jahn lässt sich ärgern

Der Vorsprung schmilzt: Die A-Jugend-Handballerinnen des bisher so souveränen Landesliga-Tabellenführers MTV Peine kassierten ihre zweite Niederlage in Folge. Die Peinerinnen taten sich beim 22:24 vor allem mit den kleinen und flinken Spielerinnen der JSG Allertal schwer.

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Lena-Marie Bührig (am Ball) zieht energisch auf die Deckung der JSG Allertal. Der Spitzenreiter aus Peine verlor überraschend.

Quelle: im

B-Juniorinnen-Spitzenreiter HSG Nord gewann seinen Top-Spiel-Krimi dagegen beim DSV Hannover 78 dank einer überragenden Annika Hanne.

A-Juniorinnen

MTV Vater Jahn Peine - JSG Allertal 22:24 (13:16). Mit seinem wuseligen Tempo-Spiel ärgerte der Tabellenfünfte den Spitzenreiter. „Unsere eigentlichen Stärken wurden diesmal gegen uns selbst ausgespielt“, stellte Jahn-Coach Carsten Bührig fest. Trotz der defensiven Grundstellung seines Team habe Allertal immer wieder Lücke gefunden. „Dies geschah zwar leider auch durch nicht geahndete Schrittfehler, trotzdem verschoben meine Spielerinnen zu langsam in der Abwehr“, monierte Bührig. Und wenn die Jahnerinnen die gegnerischen Spielerinnen mal festmachten, kassierten sie oft Siebenmeter. „Allein sieben in der ersten Halbzeit“, verdeutlichte Bührig, der aber auch mit dem Angriffsspiel seines Teams nicht zufrieden war. „Wir benötigen im Moment einfach zu viele Chancen für unsere Tore. Leider habe viele freie Würfe wieder nicht ihr Ziel gefunden.“

Dennoch blieb die Partie spannend. Zum 17:17 und 22:22 glichen die Jahnerinnen noch aus. „Doch dann spielten wir zu überhastet“, bedauerte Coach Bührig.

Jahn: Bergmann (3), Bührig (5), Buse (2), Hüsing (1), Kretschmer (1), Marchefka (1), Rother (3), Thurau (6).

B-Juniorinnen

DSV Hannover 78 - HSG Nord Edemissen 13:14 (7:8). Im von zwei starken Abwehrreihen geprägten Spitzenspiel behielten die Edemisserinnen die Nerven. Zwar kassierten sie zwei Minuten vor Schluss beim 12:13 den ersten Rückstand. „Doch davon zeigte sich die Mannschaft wenig beeindruckt und drehte das Spiel“, lobte HSG-Trainer Gundolf Deterding.

Entscheidenden Anteil am Sieg hätten die überragende Deckung und Annika Hanne im Angriff gehabt. Gleich zwölf Tore erzielte das HSG-Rückraum-Ass.

Rundum zufrieden war Deterding jedoch nicht. Kämpferisch habe sein Team zwar eine gute Leistung abgeliefert, „aber insgesamt leisteten wir uns zu viele technische Fehler und zu wenig Laufbereitschaft ohne Ball“, monierte er. Zudem ließ sein Team bei der 12:9-Führung gleich vier Chancen am Stück zur frühzeitigen Entscheidung liegen und musste unnötig bangen.

HSG Nord: Denecke (1), Höper (1), Hanne (12).

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