Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Geburtstagstorte als Niederlagen-Trost

2. Kegel-Bundesliga der Männer Geburtstagstorte als Niederlagen-Trost

Ernüchterung bei den Peiner Zweitligakeglern der Flotten Neun. Gegen zwei Top-Teams der Liga konnten nicht die erhofften ersten Gewinnpunkte eingefahren werden. Kiel und Oldenburg waren ausgeglichener besetzt und demonstrierten eindrucksvoll das vor Saisonbeginn befürchtete hohe Niveau der Weststaffel.

Voriger Artikel
Jahn-Reserve überrascht den Spitzenreiter
Nächster Artikel
Dämpfer für die Titel-Hoffnung der SG Vechelde/Lengede

Geburtstagskind: Für Olaf Beckmann gab es jedoch von den Gästen keine Punkte als Geschenk.

Quelle: kn

Flotte Neun Peine - SG Fidelio/Fortuna Kiel 5390:5410 (0:3/37:41). Fünf aktuelle und ehemalige Nationalspieler der Gäste, allen voran der dreifache Deutsche Meister dreier Altersklassen, Klaus-Peter May, zeigten, was die gepflegten Peiner Bohlen hergeben. Uwe Oldenburg, Chef des Landesverbandes der Nordlichter, brachte es auf den Punkt: „Eure Bahnen laufen so freundlich und ergiebig, dass Gegner sich schnell zurechtfinden.“ Und Teamchef Stefan May ergänzte: „Wir hatten auf einen Punkt gehofft, aber unsere drei überraschen uns doch ein wenig.“

Dabei sah es für den Gastgeber zunächst recht gut aus. Die bewährte Startachse spielte sich mit 16 Holz in Führung. Aber das war’s auch schon. Fortuna schlug konzentriert zurück, spielte sich mit 13 Holz im zweiten Abschnitt in Führung, und am Ende waren es sogar 20 Holz. Alle Punkte waren damit verloren, und gefrustet hakte der Peiner Tagesbeste Sascha Engel die Null-Nummer seines Teams ab: „Zum Vergessen!“ Ein geselliger Trost: Beide Teams ließen sich zum Abschluss zwei Torten für das Geburtstagskind Olaf Beckmann schmecken.

Ergebnisse: Pfeiffer (906:902), D. Christiansen (907:895), O. Beckmann (892:914), Peckmann (892:899), Engel (922:905), Dalibor (871:895).

Flotte Neun Peine - KSK Oldenburg 5353:5400 (0:3/38:40). Auch die Oldenburger reisten tags darauf mit mehreren National- und Auswahlspielern an. Die Ansage der im Schnitt 32 Jahre alten Truppe war klar: „Wir holen mindestens einen Punkt.“ Aber nach dem Einkegeln hatten die Gäste bereits ein 3:0 im Visier.

Schon die Peiner Startachse musste sich trotz guter Leistungen mit drei Holz geschlagen geben. Aber es sollte noch schlimmer kommen. Im mittleren Abschnitt nutzte der KSK mehrere unkonzentrierte Peiner Fehlwürfe zum Ausbau der eigenen Führung auf vorentscheidende 71 Holz. Damit war die Messe gelesen. Den Peiner Hintermännern gelang zwar noch ein wenig Ergebniskosmetik. Sie holten 24 Holz zurück, aber erneut gingen alle Punkte in den Norden. Und wieder bescheinigten die Gäste den sprachlosen Peinern: „Ihr werdet es schwer haben. Eure Bahnen laufen zu leicht.“

Ergebnisse: Pfeiffer (902:908), D. Christiansen (911:908), Dalibor/David (859:902), O. Beckmann (874:899), Engel (915:884), Peckmann (892:899).

Flotte Neun rangiert nach vier sieglosen Spielen allein am Tabellenende und hofft jetzt auf mehrere „leichtere“ Gegner. Aber könnten das auswärts in zwei Wochen Husum und Itzehoe sein?

hst

Voriger Artikel
Nächster Artikel