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Geburtstagsfeier mit 140 Dartern

Softdart Geburtstagsfeier mit 140 Dartern

Millimeter-Arbeit - und das seit 20 Jahren. Es sieht so einfach aus, wenn Oliver Fricke seine Dart-Pfeile wirft. Doch wer konstant einen Pfeil in ein Feld werfen will, das viele Punkte bringt und gerade einmal acht Milimeter breit ist, der benötigt höchste Konzentration, viel Übung und Zielgenauigkeit.

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Oliver Fricke zielt auf die Scheibe auf dem Dart-Automaten: Sein Owl Town Pub am Hagenmarkt ist eine der vielen Spielstätten der Peiner Soft-Dart-Liga, in der seit 20 Jahren um Meister-Ehren gekämpft wird.im

Der Gastwirt des Owl Town Pub am Peiner Hagenmarkt hat sich diese Fähigkeiten erarbeitet, er zählt schließlich zu den Gründern der Peiner Softdart-Liga, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert. Die Geburtstagsparty wird sportlich: Am morgigen Sonnabend ab 10 Uhr richtet die Peiner Soft-Dart-Liga ein XXL-Benefiz-Turnier in der Klein Ilseder Mehrzweckhalle aus. Mitzielen werden unter anderem der Peiner Weltmeisterschaftsteilnehmer Arno Merk und der mehrfache Jugend-Niedersachsenmeister Jan Fröhlich.

Die Peiner Soft-Dart-Liga ist eine echte Erfolgsgeschichte. Auf Initiative der Gastwirte Kai Bossling (Gunzelin-Klause) und Oliver Fricke (Owl Town Pub) liefern sich seit 1995 Soft-Dart-Mannschaften Duelle an elektronischen Dart-Automaten. Spielstätten aus der Premieren-Saison wie das „Georg“ oder die Rosenthaler Gaststätte Studnik gibt es zwar schon gar nicht mehr, doch was einst mit fünf Mannschaften begann, ist inzwischen auf 38 Teams angewachsen.

Eine Entwicklung, die Uwe Gallinat, den Vorsitzenden der Peiner Soft-Dart-Liga, sehr freut. „Es zeigt, dieser Sport macht einfach riesig Spaß. In dieser Saison haben wir noch einmal fünf Mannschaften dazubekommen, in manchen Gaststätten sind die Kapazitäten schon ausgereizt“, sagt er. Teams mit so kreativen Namen wie „Maulwürfe“, „City Zwerge“ oder „OTP Hafensänger“ zielen um die Meisterschaft - und sorgen nebenbei für Umsätze in ihren Spielstätten.

Nicht nur die Anzahl der Mannschaften hat sich verändert. Viel getan hat sich auch in der Entwicklung der Dart-Automaten. „Die sind deutlich besser geworden. Früher wurden Pfeile öfter mal nicht mitgezählt und die Scheiben sind schneller kaputt gegangen“, erinnert sich Gallinat.

Den Soft-Dart-Boom erklärt Liga-Mitgründer Oliver Fricke nicht nur mit den immer häufigeren Fernseh-Übertragungen von Steel-Dart-Turnieren, bei denen Helden wie Phil Taylor oder Raymond van Barnefeld vor hunderten grölenden Zuschauern das Kunststück vollbringen, gleich drei Pfeile in einem acht Milimeter breiten Feld unterzubringen. „Der Ehrgeiz ist zwar auch größer geworden, aber bei uns ist es vor allem das gesellige Beisammensein. Man hat die Möglichkeit, sich mit duften Typen in einem lockeren sportlichen Wettbewerb zu messen“, sagt Fricke.

So wie am morgigen Sonnabend. Die Klein Ilseder Mehrzweckhalle wird voll, 140 Darter werden erwartet. Ab 10 Uhr werfen 30 Mannschaften um den Sieg beim Benefiz-Turnier. „Die Hälfte der Startgelder wird als Preisgeld ausgeschüttet, die andere Hälfte wird gespendet“, erläutert der Vize-Liga-Vorsitzende Christian Fröhlich. Spieler und Gäste können zudem für zusätzliche Spendengelder sorgen. Denn die Einnahmen aus der Tombola, dem Kuchen- und Getränkeverkauf gehen an den Kinderschutzbund, das Peiner Frauenhaus und das Peiner Tierheim. „Einen vierstelligen Betrag würden wir schon gerne spenden“, sagt Dart-Liga-Chef Gallinat, der sich deshalb über viele Besucher freuen würde.

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