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Gänsehaut beim Ziel-Einlauf im Olympia-Stadion

Peiner Starter beim München-Marathon Gänsehaut beim Ziel-Einlauf im Olympia-Stadion

„G`schafft“, würde der Bayer sagen: Gleich mehrere Peiner haben erfolgreich den Marathon in München bewältigt. Sechs Ausdauersportler vom Lauftreff Ilsede/Lahstedt und zwei Peiner Tri-Speedys genossen nach 42,195 Kilometer den Höhepunkt der Strecke - den Zieleinlauf im Olympiastadion.

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Erinnerungsfotos vom München-Marathon: Die Tri-Speedys (l.) Mirja Szelag und Hinnerk Hoff zeigen ihre Finisher-Medaille im Olympia-Park. Innerhalb des Olympia-Stadions  (r.) präsentierten sich die siegreichen Läufer Kerstin Schulting (v.l.n.r.), Kerstin Bräuer, Meri Zivkov und Michael Bräuer vom Lauftreff Ilsede-Lahstedt

Quelle: oh

Erst ihren zweiten Marathon überhaupt absolvierte Tri-Speedy Mirja Szelag. Dass sie sich innerhalb eines Jahres gleich um 21 Minuten steigern konnte, machte sie auch an einer unerwarteten Begegnung auf der Strecke fest: Einige Kilometer vor dem Ziel war sie ihrem Klubkollegen Hinnerk Hoff an einer Wendeschleife entgegen gekommen. „Es hat gut getan, in der Menge ein bekanntes Gesicht zu sehen, besonders auf den letzten Kilometern hat das noch mal richtig motiviert. Wir haben uns sogar noch im Vorbeilaufen gegenseitig für die restlichen Kilometer angefeuert“, sagt Szelag. In 4:32,42 Stunden meisterte sie die 42,195 Kilometer.

Hinnerk Hoff war noch etwas schneller. Er finishte in 4:14,27 Stunden und bekam Gänsehaut beim Zieleinlauf im Olympiastadion: „Das war unbestritten der Höhepunkt der Strecke. Durch das Marathontor ging es ins Ziel. An der Stelle wo 1972 Olympiasieger gekürt wurden“, schwärmte Hoff.

Durch den Englischen Garten, über den Marienplatz und an Rathaus und Universität vorbei huschten auch sechs Athleten vom Lauftreff Ilsede-Lahstedt. Das Tri-Speedy-Duo hatte die Läuferkollegen aus dem Peiner Land überraschenderweise noch im Startbereich getroffen: „Wir wussten zwar, dass der Lauftreff auch in München läuft.Aber man rechnet nicht damit, in diesem Gewühl jemand Bekanntes zu entdecken. Das war schon toll und hat noch ein bisschen mehr motiviert“, sagte Hoff.

Beflügelt war davon offenbar auch die andere Seite. „Es war ein guter Abschluss der Marathon-Saison“, bilanzierte Lauftreff-Leiter Erwin Bußmann für seine sechs Marathon Starter. Schnellster Athlet war Matthias Hartig, der die Strecke in 3:26,15 Stunden meisterte. Das bedeutete Gesamtrang 1174 von 7975 Startern. Es folgten Michael Bräuer in 3:33,38 Stunden (Gesamtrang 1564/Altersklassen-Platz 187), Wolfgang Ursinus in 3:47:50 Stunden (2373/51), Kerstin Bräuer in 3:48:36 Stunden mit einem starken Platz 29 in der Altersklasse 50 (Gesamt 312) sowie Meri Zivkov in 4:09:07 Stunden (588/121) und Kerstin Schulting in 4:10:09 Stunden.

rd

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