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GW kehrt nach 21 Jahren in die Oberliga zurück

Volleyball-Relegation GW kehrt nach 21 Jahren in die Oberliga zurück

Die Nerven bewahrt hat der SV GW Vallstedt II in der Aufstiegsrunde zur Volleyball-Oberliga: Denn sowohl gegen den Gastgeber MTV Dannenberg als auch gegen die Tecklenburger Land Volleys schmetterten sich die Vallstedter jeweils in zwei spannenden Spielen zu einem 2:1-Erfolg - damit kehren die Grün-Weißen nach 21 Jahren zurück in die Oberliga Niedersachsen/Bremen.

So sehen Aufsteiger aus: Der SV GW Vallstedt besiegte in der Relegationsrunde die Teams aus Dannenberg sowie Tecklenburg und darf somit in der neuen Saison in der Oberliga aufschlagen.

MTV Dannenberg - GW Vallstedt 1:2. Zwar hatten die Dannenberger die Auftaktpartie mit 0:2 verloren, „aber sie schienen die erste Partie nur zum Warmspielen gebraucht zu haben. Wir fanden nur schwer ins Spiel und verloren den ersten Satz völlig zu Recht“, sagte GW-Akteur Torben Paetzold. Grund dafür war, „dass unsere Aktionen zu hektisch waren“.

Auch der zweite Durchgang begann nicht gut für die Grün-Weißen, verletzte sich doch Hendrik Schultze an der Hand, so dass er erst einmal behandelt werden musste. Aber durch dieses Ereignis sei ein Ruck durch die gesamte Mannschaft gegangen, erklärte Paetzold. „Anschließend waren wir nicht mehr zu stoppen und haben den zweiten Satz überdeutlich gewonnen.“

Entsprechend zuversichtlich gingen die Vallstedter in den dritten Satz, doch es lief nicht wie erhofft. Im Gegenteil: „Wir standen mit dem Rücken zur Wand, da die Dannenberger sich einige Matchbälle erspielten“, erläuterte Paetzold. Aber sein Team bewahrte die Ruhe. „Mit einem unbändigen Willen haben wir den entscheidenden Satz noch gedreht und am Ende mit 19:17 gewonnen.“

Tecklenburger Land Volleys - GW Vallstedt 1:2. Die Partie gegen die junge Bundesliga-Reserve aus Tecklenburg verlief für die Vallstedter zunächst genauso wie die erste Begegnung. „Wir haben den kompletten ersten Satz nicht ins Spiel gefunden“, gestand Paetzold. Allerdings habe der Gegner auch clever agiert. Zudem bereiteten die guten Aufschläge der Tecklenburger den Vallstedtern Probleme.

„Doch angetrieben von unseren Fans ist es uns dann im zweiten Satz gelungen, den Schalter umzulegen“, sagte Paetzold. Folge war der Ausgleich. „Wir haben mindestens oberligawürdigen Volleyball geboten. Außerdem war Hendrik wieder dabei. Er hat die Zähne zusammengebissen und hat einige Punkte gemacht“, erklärte Paetzold, dessen Team im anschließenden Tie-Break erneut die Nerven behielt.

Die Vallstedter erwischten den besseren Start und wechselten mit einer Führung die Seiten. „Danach haben wir sicher und selbstbewusst gespielt und so den Sack dann zugemacht“, berichtete Paetzold. Der Rest war ausgelassener Jubel und Feiern mit den Fans. „Ohne sie hätten wir es nicht geschafft. Sie haben für eine ohrenbetäubende Kulisse gesorgt - ein dickes Dankeschön an jeden einzelnen Fan.“

Für den Aufstieg sorgten: Chris-Nico Koch, Benedikt Vollmer, Oliver Wendt, Stefan Saltzmann, Sebastian Kaletka, Christian Theuerkauf, Hendrik Schultze, Florian Hevekerl, Arno Ringleb, Torben Paetzold und Trainer Janusz Tomaszewski.rd