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GW im Pech: Criscione köpft ins eigene Netz

Fußball-Landesliga GW im Pech: Criscione köpft ins eigene Netz

Seit Wochen das gleiche Bild: Mit einer unterirdischen ersten Hälfte legt Vallstedt den Grundstein für die spätere Niederlage. Gegen den MTV Wolfenbüttel köpfte Marco Criscione das Spielgerät nach einer Ecke ins eigene Netz.

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Vallstedts Juri Rudi (rechts) rutscht weg. Gegen Wolfenbüttel blieb der Torjäger ohne Erfolg.

Quelle: kn

GW Vallstedt – MTV Wolfenbüttel 0:1 (0:1). Trotz der schlechten ersten Hälfte und des Eigentors, an dem Torhüter Simon Kässmann auch nicht ganz unschuldig war, blieben die Platzherren bis zum Abpfiff im Spiel. Der Garant dafür war ebenfalls der Vallstedter Torwart. Er entschärfte vier weitere Großchancen der Gäste.

Der MTV hatte sehr offensiv und aggressiv begonnen. Die Folge: Die GW-Abwehr geriet enorm unter Druck und im Aufbau unterliefen haarsträubende Fehler. Dennoch hätten die Vallstedter in Führung gehen müssen. Juri Rudi (5.) schoss jedoch völlig blank am Tor vorbei. Es blieb die einzige Chance der Platzherren in Halbzeit eins. „Die erste Hälfte haben wir wieder komplett verschlafen“, sagte GW-Trainer Michael Nietz.

Ganz anders die Gäste: Lauffreudig und einsatzstark setzten sie die Vallstedter fortwährend unter Druck und zwangen sie zu Fehlern. Vorerst scheiterten Zrdavko Tuzlak (15.) und der Ex-Vallstedter Erich Ott (20.) noch an Kässmann. Drei Minuten später war aber auch der GW-Torhüter machtlos. Criscione köpfte eine Ecke von Norman Kientopp ins eigene Netz.

Wenn es schon mal nicht läuft, dann kommt auch noch Pech dazu. Ali Demir hämmerte zehn Minuten nach Wiederbeginn einen Freistoß aus 35 Metern an die Querlatte. MTV-Torwart Tobias Pattberg wäre nicht mehr an den Ball herangekommen. In der Folge versäumten es die Gäste, ihre klaren Konterchancen zur Entscheidung zu nutzen. Wenn Vallstedts Torhüter dennoch mal geschlagen war, griff der Schiedsrichter ein. Einem Tor von Igor Moritz (57.), der eine Minute vor dem Ende Gelb-Rot sah,  verweigerte er unter dem Protest des MTV wegen Abseits die Anerkennung und eine weiter Hundertprozentige pfiff er zurück, ließ das Spiel dann aber mit einem Hochball fortsetzen. Gut, dass Wolfenbüttels Trainer Peter Lux eine Mütze aufhatte, sonst hätte er jetzt ein paar Haare weniger.

Vallstedt: Kässmann – Criscione, Block, Schmidt, Germer, Rudi, Friedrichs, Demir, Ulrich, Sickert (56. Meyer), Grigoleit.
Tor: 0:1 Criscione (23.)

ua

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