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„Fußball hat seine eigene Sprache“

Fußball-Bezirksliga der A-Junioren „Fußball hat seine eigene Sprache“

Peine. Eigentlich waren sie aus der Fußball-Bezirksliga abgestiegen, die A-Junioren-Fußballer des VfB Peine. Doch weil zwei Vereine ihre Teams zurückzogen, hielt der VfB als Vorletzter dennoch die Klasse. Entsprechend sieht auch die Zielsetzung aus: „Wir wollen mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben“, erklärt Coach Mehmet Yasti.

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Devrim Kilic (links) und Murat Kar (Mitte) wollen mit dem VfB Peine in dieser Saison nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben.

Quelle: Isabell Massel

Dabei mithelfen sollen auch geflüchtete Jugendliche, die Yasti in seinen A-Jugend-Kader integriert. Sie seien eine Bereicherung für das Team, lobt er. Fulbert Ablegue hat bereits bei HSC Hannover gekickt. Ahmed Ibrahim, Farschad Babai und Anil Kalem hingegen sind noch nicht all zu lange in Deutschland und haben sich nun dem VfB angeschlossen. Ihre Deutschkenntnisse sind zwar noch nicht allzu gut, „doch sie lernen schnell“, sagt Yasti.

Abgesehen davon stelle das kein Hindernis dar, verrät Yasti: „Es ist herausragend, wie die Spieler das untereinander lösen - Fußball hat seine eigene Sprache“, sagt er. Zudem seien die drei in Sachen Spielverständnis derart weit, dass ihnen nicht mehr viel erklärt werden müsse. „Ansonsten kommunizieren wir über ein paar eingängige Stichwörter und Gestiken“, schildert Yasti.

Zudem gibt es noch weitere Zugänge. Vom VfL Woltorf kam Mittelfeldspieler Ramazan Tanrikulu. „Er ist zweikampf- und laufstark. Ein griffiger Sechser, der auch auf dem Flügel einsetzbar ist“, erklärt Yasti, der seit 2013 im Jugendbereich des VfB coacht. Genc Krasniqi kam zusammen mit Besnik Bytyqi aus Groß Ilsede. „Genc ist einer für die Defensive, Besnik ist stark am Ball und wird mehr offensiv agieren“, erläutert Yasti. Ferdaus Yosoufi komplettiert die Liste der Neulinge. „Im Zweikampfverhalten muss er noch nachlegen, technisch ist er jedoch gut“, lobt Yasti, der sehr viele jungen Spieler in seinem Aufgebot hat.

„Der Kader ist bewusst so zusammengestellt worden, damit wir eine Perspektive haben“, erläutert Yasti. Denn das Projekt Bezirksliga soll eine erfolgreiche Entwicklung nehmen. Ziel in dieser Serie ist es, „Konzeptfußball zu zeigen und die Spiele zu kontrollieren. Wir wollen uns in der Liga stabilisieren und nach der kommenden Saison versuchen, wieder oben mitzumischen“, erklärt er.

Dabei setzt er auch auf die Mitarbeit seines Kapitäns Jannis Kühn, der das Amt unter Yasti bereits zwei Jahre bekleidet. „Er ist eine große Stütze im Team und verhält sich immer vorbildlich“, schwärmt Yasti, dessen Mannschaft die erste Bewährungsprobe verlor - im Bezirkspokal-Wettbewerb gab es ein 2:6 bei der JSG Triangel.

Am Sonntag jedoch soll es einen positiven Punktspielstart geben. Denn auf heimischem Platz gegen die JFV Kickers Hillerse/Leiferde wollen die Peiner die ersten Zähler einfahren.

Der Kader:

Zugänge: Ahmed Ibrahim, Anil Kalem, Farschad Babai (alle vereinslos), Ramazan Tanrikulu (VfL Woltorf), Genc Krasniqi, Besnik Bytyqi (beide Groß Ilsede), Fulbert Ablegue (HSC Hannover), Ferdaus Yosoufi (PSG Peine).

Abgänge: Fabian Schrader, Niklas Plote, Dominik Grelka, Mahdi Biso (alle zum VfV Hildesheim), Moritz Hülsing, Max Mohrholz (SG Solschen).

Alter Stamm: Marco Schramm, Felix Förster, Bennet Glaesmann, Devrim Kilic, Jannes Kühn, Constantin Schlote, Mehmet Dogan, Murat Kar, Dominik Both.

Trainer: Mehmet Yasti.

Saisonziel: Weiterentwickeln und in der Liga stabilisieren.

Favoriten: keine Angabe.

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