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Für die Fortunen zählt nur ein Dreier

1. Fußball-Kreisklasse Für die Fortunen zählt nur ein Dreier

Topspiel in der 1. Fußball-Kreisklasse: Der Dritte aus Oberg erwartet Spitzenreiter TSV Wendeburg - und der Gastgeber muss gewinnen, um seine Chance auf einen der beiden Aufstiegsplätze zu wahren.

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Das Hinspiel in Wendeburg (l.) gewann der Tabellendritte Oberg (r.) mit 2:1. Es war die erste von bislang zwei Niederlagen für den Spitzenreiter. Am Sonntag treffen die beiden Teams erneut aufeinander.

Quelle: Isabell Massel

Um wichtige Punkte geht es auch für die abstiegsgefährdete Woltwiesche Reserve, die in Bülten antreten muss.

Fortuna Oberg - TSV Wendeburg (Sonntag, 15 Uhr). Wenn am Sonntag das Spitzenspiel angepfiffen wird, steht Gäste-Trainer Michael Holst nicht als Spieler auf dem Formular. Holst, als Fußballbesessener bekannt, hat in den vergangenen Wochen wegen seiner Kniebeschwerden aussetzen müssen. Jetzt ist er zwar wieder fit, wird aber trotzdem fehlen.

Hintergrund: Holst stellt sich zu einer Lebertransplantation für seine im vergangenen Jahr geborene Tochter zur Verfügung. „Deshalb will ich dem Risiko einer möglichen Verletzung aus dem Weg gehen“, erläutert Holst. Seine deutlichen Worte hat er sich aber erhalten: „Wir fahren nach Oberg, nehmen die drei Punkte mit und wollen anschließend nichts mehr mit der 1. Kreisklasse zu tun haben.“

Einen Dreier möchten jedoch auch die Fortunen holen, die zuletzt im Kreispokal-Wettbewerb gegen den FC Broistedt ausschieden - allerdings erst nach Elfmeterschießen. Obergs Trainer Klaus Reinecke ist immer noch ein wenig traurig über das unglückliche Pokalaus. „Diese Niederlage liegt mir immer noch im Magen“, gesteht Reinecke.

Immerhin aber hat er gesehen, „dass meine Mannschaft auch gegen ein Spitzen-Team der Kreisliga mithalten kann. Hoffentlich ist das auch gegen Wendeburg der Fall“, sagt Reinecke, der sich der Wichtigkeit dieser Partie bewusst ist. „Für uns zählt nur ein Sieg - wir dürfen uns im Aufstiegskampf keine Niederlage mehr leisten“, mahnt er. Leider habe sein Team in der Hinrunde zu viele Zähler abgegeben. „Wir hätten immer so spielen müssen wie beim Hinspiel in Wendeburg, als wir 2:1 gewonnen haben.“

BSC Bülten - Viktoria Woltwiesche II (Sonntag, 15 Uhr) .„Bei unserem jetzigen Tabellenstand können wir locker aufspielen, da für uns weder nach oben noch nach unten etwas geht“, sagt BSC-Coach Kemal Caran. Ein paar Punkte sollen allerdings noch hinzu kommen. „Wir dürfen die Woltwiescher aber nicht unterschätzen, da sie noch nicht gesichert sind und deshalb motiviert sein werden“, warnt Caran, der mit den Leistungen in der Rückrunde zufrieden ist. „Wir haben uns wieder gefunden, und im Moment passt fast alles“, erläutert der BSC-Trainer.

„Das Einzige, was bei uns passt, ist die Stimmung“, erklärt dagegen Woltwiesches Betreuer Christof Jez. Er ist sich jedoch sicher, „dass die Mannschaft alles geben wird, um den Abstieg zu verhindern. Die Spieler haben sich im Laufe dieser Woche nochmals eingeschworen“, erklärt er.

Problem ist allerdings, dass es seit Monaten einen personellen Engpass gibt, der sich von der Ersten über die Zweite bis zur inzwischen abgemeldeten dritten Mannschaft zieht. „Wir sind derzeit am Planen, wie sich der Verein in der neuen Saison fußballerisch aufstellt. Vieles hängt bei uns vom künftigen Trainer des Bezirksliga-Teams ab“, sagt er. Zunächst einmal aber soll der Gang in die 2. Kreisklasse vermieden werden. „Und dazu wollen wir unbedingt in Bülten punkten“, betont Jez.

ma

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