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Fünfsatz-Experte Obst siegt mit Kämpferherz

Tischtennis-Turnier Fünfsatz-Experte Obst siegt mit Kämpferherz

Selbstvertrauen getankt für die entscheidenden Spiele im Kampf um den Klassenerhalt haben Berkums Tischtennis-Landesliga-Spieler Jens Obst und Lukas Duda. Die Nummer 2 und 6 des TTC gewannen beim bundesoffenen Traditions-Turnier des Badenstedter SC ihre Spielstärken-Konkurrenzen.

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Jens Obst knackte auf seinem Weg zum Turniersieg in der Klasse der QTTR-Spielstärken-Wertung bis 1950 gleich zwei Verbandsliga-Akteure - und zeigte Nervenstärke. Sowohl gegen Björn Könecke (RV Dinklar) in der Gruppe, als auch gegen Phil Fiedler (TTV Seelze) im Viertelfinale und Yannik Müller (TTV Seelze) im Halbfinale drehte der Berkumer 1:2-Satzrückstände. „Jens hat Kämpferherz gezeigt, er ist ein echter Turnierspieler, der sich reinbeißen kann“, lobte Klubkollege Duda. Im Finale besiegte Obst in einem packenden Offensiv-Duell auch den Lokalmatadoren Andrej Paskalev (Badenstedter SC) in einem Fünfsatz-Krimi. „Weil Jens in der entscheidenden Phase aktiver geworden ist“, lobte Duda.

Janis Hansen vom Verbandsliga-Absteiger VfB Peine gewann zwar mit drei Siegen souverän seine Gruppe, doch im Achtelfinale gegen Phil Fiedler war Endstation für ihn.

Obst hingegen erreichte noch ein zweites Endspiel. Bereits zwei Tage zuvor hatte der Berkumer in der offenen Klasse gut mitgehalten und die Trostrunde gewonnen. Im Finale ließ er dem 13-jährigen Top-Talent Max Grote (Arminia Hannover) keine Chance.

Allen Grund zur Freude hatte auch Teamkollege Lukas Duda: „Ich durfte schließlich den ersten Turniersieg meiner Karriere feiern“, freute sich der 36-Jährige. Duda gewann den Wettstreit in der Klasse der QTTR-Spielstärken-Wertung bis 1800. Daran dürfte er nun nicht mehr teilnehmen. „Ich bin nämlich nun erstmals über 1800 Punkte.“ Im Achtelfinale kam es zu einem besonderen Duell: Er bezwang seinen ehemaligen Lehrer vom Peiner Ratsgymnasium, den Abwehrkünstler und Ex-Tischtennis-Kreis-Vorsitzenden Marco Schubert (Adler Hämelerwald) 3:0. „Das Spiel war mir eine Ehre“, sagte Duda.

Aufschlagfuchs Udo Zlobinski (Germania Grasdorf) konnte Duda im Halbfinale nur im zweiten Satz ärgern. Und im Finale fegte der Berkumer seinen Gegner Murat Sünnetci (TSV Riemsloh) sogar in drei Sätzen vom Tisch. „Wir haben Topspin auf Topspin gezogen - und bei mir kam dann einfach alles“, freute sich Duda.

Die beiden Berkumer sind damit gewappnet für die Landesliga-Duelle mit ihrer Mannschaft gegen die Tischtennis-Freunde Wolfsburg (9. April) und den SSV Neuhaus II (16. April), aus denen sie wohl einen Punkt holen müssen, um zumindest in die Abstiegsrelegation zu dürfen. „Die Turniersiege sind schon eine Extra-Motivation“, sagt Duda.

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