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Flotte Neun wird gefordert, holt aber zwei glatte Siege

Kegel-Bundesliga der Damen Flotte Neun wird gefordert, holt aber zwei glatte Siege

Einen perfekten Start in die neue Bundesliga-Spielzeit legten die Peiner Bundesligadamen der Flotten Neun hin. Im Lüneburger Kegelsport-Zentrum waren die Peinerinnen allerdings in beiden Partien bis zu den letzten Kugeln gefordert und konnten jeweils erst spät die Punkte sichern.

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Kerstin Falldorf bewies gute Nerven.

Quelle: rb

Flotte Neun Peine - Carat Bremen 5435:5410 (3:0/44:34). Standesgemäß mit 21 Holz spielten sich die Peinerinnen zunächst in Führung. Doch im zweiten Abschnitt legte Carat mächtig zu, spielte auf Augenhöhe mit und verschob die Entscheidung über die Punkteverteilung ins Schlussdrittel.

Hier spulte die Peiner Kampfachse ihr Pensum mit hauchdünnen Vorteilen und ohne Fehlwürfe zum ersten glatten Saisonerfolg herunter.

Ergebnisse: Karin Deyerling (919:904), Petra Hadrys (913:907), Susanne Wichmann (898), Marina Lorenz / Kerstin Ortmann-Hardt (884), Kerstin Falldorf (913:920) und Sandra Lohmann (908:895).

Flotte Neun Peine - Gut Heil Neumünster 5396:5381 (3:0/ 42:37). Die ehemalige Urania-Truppe zeigte, dass sie noch nichts verlernt hat. Beide Kontrahenten lieferten sich eine zuvor nicht erwartet enge Partie. Zwar konnte sich der Favorit im Startdrittel mit 17 Holz absetzen. Aber davon zehrten die Peinerinnen in den folgenden Abschnitten. Zwischenzeitlich war der Vorsprung sogar auf gefährliche 4 Holz zusammen geschmolzen.

Am Ende standen noch 15 Zähler zu Buche. Sandra Lohmann war nach einem packenden Synchronkegeln der vier Schlussspielerinnen erleichtert: „Wir haben um jedes Holz und um jeden Punkt gekämpft. Wir haben nicht erwartet, dass wir auf so viel Gegenwehr treffen.“

Ergebnisse: Karin Deyerling (903:899), Petra Hadrys (899:884), Susanne Wichmann (897:905), Kerstin Ortmann-Hardt (902:895), Kerstin Falldorf (893:903) und Sandra Lohmann (902:893).

„Wir haben dort weitergemacht, wo wir in der vergangenen Saison aufgehört hatten, nämlich mit einem nervenstarken und auf einem hohen Niveau spielenden Team, das bis zur letzten Kugel kämpfen kann“, resümierte Betreuerin Gabi Beckmann.

Eine große Überraschung gelang dem jungen Team Altdöbern (Cottbus). Sie holten die ersten drei Punkte gegen Hansa Berlin.

Am 25. Oktober spielen die Peinerinnen in Hamburg in zwei „Schicksalsspielen“ gegen den Meister Rendsburg und den Dritten Husum.

hst

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