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Flotte Neun will auf die Siegertreppe

Kegel-Bundesliga der Frauen Flotte Neun will auf die Siegertreppe

Viel vorgenommen haben sich die Bundesliga-Keglerinnen der Flotten Neun Peine, die am Wochenende in ihre 16. Saison im Oberhaus starten. Ziel ist, wieder in der Spitzengruppe mitzumischen. Neun Jahre in Folge haben sich die Peinerinnen in der oberen Tabellenhälfte platzieren können - Nummer 10 soll in dieser Spielzeit folgen.

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Die Bundesliga-Keglerinnen von Flotte Neun Peine wollen in dieser Saison wieder oben mitmischen: (hinten von links) Karin Deyerling, Susanne Wichmann, Kerstin Falldorf und Sandra Lohmann. Vorn (von links): Kerstin Ortmann, Marion Dalibor, Petra Hadrys und Viviane Christiansen.

Quelle: im

„Wir wollen auf die Siegertreppe. Wenn dem nicht so wäre, brauchten wir gar nicht erst anzutreten“, erklärt Peines Team-Chefin Kerstin Falldorf. Allerdings werde das nicht einfach zu realisieren sein. „Ein überflüssiger Doppel-Patzer reicht aus, und schon hängt man unten drin“, warnt sie. Damit dies nicht passiert, „werden wir hoch konzentriert in jede Partie gehen und keinen Gegner leicht nehmen.“

Erfreulich für Flotte Neun: Der Kader ist jetzt auf acht Spielerinnen angewachsen. „Das sollte uns weitere Sicherheit geben“, erläutert Kerstin Falldorf, für deren Team am Sonntag in Hamburg Saisonauftakt ist. Gegner sind Aufsteiger Union Oberschöneweide und der letztjährige Dritte, Carat Bremen. Gegen die Bremerinnen steht eine wechselvolle, aber ausgeglichene Punktverteilung zu Buche, und deshalb ist am Sonntag auch jedes Ergebnis möglich.

In der bisher einzigen Partie mit Union sicherten sich die Peinerinnen 2014 in Stralsund mit 50 Holz alle drei Punkte. Aber über zwei Drittel hatten sie in einer Partie auf Augenhöhe viel Mühe, Union auf Distanz zu halten. „Unser Minimalziel ist für jeden Spieltag ein 3:3. Mehr kann es ruhig sein, aber weniger darf es nicht sein“, betont Falldorf. Ihre Devise ist: „Wir unterschätzen keinen Aufsteiger, aber wir erstarren auch vor keinem Spitzenteam in Ehrfurcht.“

Die Peinerinnen, die von Gabi Beckmann mental betreut werden, reisen mit einem Achter-Kader in die Hansestadt: Karin Deyerling, Petra Hadrys, Sandra Lohmann, Kerstin Ortmann, Kerstin Falldorf, Susanne Wichmann, Marion Dalibor - und erstmals ist Viviane Christiansen dabei.

Die 21-jährige angehende Kauffrau für Bürokommunikation fiebert ihrem Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse der Sportkeglerinnen entgegen. Mit sechs Jahren hatte sie ihr Vater Dirk, selbst Bundesliga- und Landesligaspieler, zum Sportkegeln gebracht. 2008 wurde sie noch mit kleinen Kugeln Deutsche Meisterin im Dreibahnen-Paarlauf. 2012 folgte der Vizetitel im Mixed-Dreibahnen - nun will sie sich auch im Kreis der Besten bewähren.

Aber auch die Auftaktgegnerinnen der Flotten Neun Peine gehen ambitioniert in die neue Serie. „Wir wollen da weitermachen, wo wir in der letzten Saison aufgehört haben - und das war ganz vorne“, erklärt Carat-Leistungsträgerin Simone Grziwa.

Etwas zurückhaltender gibt sich dagegen der Aufsteiger aus Berlin. „Wir wollen Punkte zum Klassenerhalt sammeln. Gegen wen, ist egal“, sagt Oberschöneweides Spielerin Katharina Franke. Und sie ist zuversichtlich, dass das Vorhaben auch gelingt. „Denn seit unserem letzten Bundesligaaufenthalt vor einem Jahr sind wir erfahrener und stärker geworden.“

  • Die Peiner Kegelfreunde können am 25. Oktober Kegelkünste vom Feinsten erleben. Denn an diesem Tag bestreiten an der Pfingststraße Hamburg I und II, Berlin und Altdöbern vier Punktspiele.

hst

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