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Flotte Neun verabschiedet sich mit verrückter Aufholjagd

Kegeln, 2. Liga Flotte Neun verabschiedet sich mit verrückter Aufholjagd

Kegeln verrückt! Mit zwei Siegen - und dem vierten in Folge - verabschiedeten sich die Kegler der Flotten Neun aus der Weststaffel der 2. Bundesliga.

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Dirk Pfeiffer avancierte zum Matchwinner gegen Cuxhaven.kn

Quelle: kn

Gegen Bremen reichte dem Absteiger sogar das zweitschwächste Heimergebnis der Saison zum 2:1-Sieg. Tags darauf wurde der Beinahe-Aufsteiger Cuxhaven nach einer furiosen Aufholjagd mit dem letzten Wurf und einem Holz Vorsprung bezwungen.

Flotte Neun Peine - Störtebecker Bremen 5379:5332 (2:1/46:32). In einer entspannten Partie mit Vorteilen beim Gastgeber spielte Sascha Engel das gewohnte 900-Holz-Ergebnis, während Dirk Kohnert auf den Nebenbahnen viel Mühe hatte, den 74 Jahre alten amtierenden zweifachen Deutschen Meister der C-Klasse, Heinz Rybka, mit den letzten Würfen in Schach zu halten. Aus dem 26-Holz-Vorsprung des Startduos wurden nach der Mittelachse sogar beachtliche 62 Holz. Allerdings - über den Zusatzpunkt war zu diesem Zeitpunkt noch nicht entschieden. Klar Tisch machte jetzt der mehrfache Deutsche Meister Manfred Thoden. Von Beginn an dominierte er die Vierer-Schlussachse und hatte schon frühzeitig den Zusatzpunkt für die Gäste in Sicherheit gebracht.

Ergebnisse: Engel (908:886), Kohnert (884:880), Christiansen (915:900), Gröne (906:885), Dalibor/Beckmann (877:905), Pfeiffer (889:875).

Flotte Neun Peine - KSG Cuxhaven 5401:5400 (2:1/40:38). Der Kontrahent hatte tags zuvor in Springe nach einer 1:2-Niederlage die Saison als Vizemeister statt als Aufsteiger abgehakt. Locker, und mit Blick auf die drei Punkte gegen Peine, gingen die Cuxies ans Werk. Nach dem Auftritt des fünffachen Deutschen Meisters und Nationalspielers Malte Buschbeck schien dieses Vorhaben auch zu gelingen. Mit Saisonbestleistung auf Peiner Bahnen zelebrierte er Kegeln aus einer anderen Liga. Doch nach dem Schock kämpften sich die Peiner zurück. Drei Holz holte die Mittelachse auf.

Vor einer kaum lösbaren Aufgabe standen danach die Peiner Hintermänner, galt es doch 24 Zähler aufzuholen. Stimmgewaltig unterstützt kämpften sie sich Holz um Holz zurück. Dirk Pfeiffer wurde jetzt zum Matchwinner, als er allein 35 Holz gegen seinen direkten Kontrahenten wettmachte. Aber erst mit dem letzten Wurf gab es Grund zum Jubel. Der hohe Favorit war mit dem knappsten aller Ergebnisse besiegt, und Hans-Peter Buschbeck brachte die Leistung seines Teams auf den Punkt: „Wir waren wieder mal zu dämlich!“

Die Peiner verabschiedeten sich damit würdig vom Abenteuer 2. Liga. Dass sie dieses überhaupt antreten konnten, hatten sie übrigens 18 Sponsoren zu verdanken. „Ohne sie wäre das kostspielige Abenteuer Bundesliga mit erheblichen Reise- und Übernachtungskosten kaum zu stemmen gewesen“, betonte Pressewart Herbert Stroppe.

Ergebnisse: Engel (910:930), Kohnert (890:897), Christiansen (904:915), Gröne (904:890), Dalibor (893:903), Pfeiffer (900:865).

Meister und erstmals Aufsteiger in die erste Liga ist Neumünster nach einem gnadenlosen 6:0 gegen Itzehoe und Husum vor annähernd 100 Zuschauern. Die Peiner spielen in der nächsten Saison mit dem zweiten Absteiger KSG Lüneburg in der Verbandsoberliga. Von dort wollen beide die direkte Rückkehr in das Oberhaus der Sportkegler antreten.

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