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Flotte Neun stürzt den Spitzenreiter

Kegel-Bundesliga der Frauen Flotte Neun stürzt den Spitzenreiter

Verkehrte Kegelwelt am Sonntag in Celle. Der bis dahin verlustpunktfreie und nahezu für unbesiegbar gehaltene Spitzenreiter der Kegel-Bundesliga der Frauen, Nine Pin Hamburg, wollte seine Siegesserie fortsetzen. Doch stattdessen stolperten die Hanseatinnen in das erste 0:6 ihrer Geschichte.

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Viviane Christiansen trug mit ihren Leistungen maßgeblich dazu bei, dass Flotte Neun Peine beide Spiele mit 3:0 gewann.

Quelle: im

Selbst der Abstiegskandidat Oberschöneweide war an diesem Tag eine Nummer zu groß und demütigte den Favorit mit 3:0. Gegen Flotte Neun Peine reichte es nur zu einem Kampf auf Augenhöhe, den Peine dann mit den letzten Würfen für sich entschied.


Flotte Neun Peine - Nine Pin Hamburg II 5411:5374 (3:0/46:32). Eine gleichwertige Partie lieferte sich der Tabellenletzte aus Hamburg mit den Peinerinnen. Zeitweise geriet deren Startachse mit 20 Holz in Rückstand. Aber bereits nach der Mittelachse hatten sich Flotte Neun dank der guten Leistung von Viviane Christiansen auf die Siegerstraße gespielt. Danach lieferten sich die Schlussspielerinnen beider Teams eine enge Partie - und Hamburg zeigte, dass der letzte Tabellenrang wohl durch eine Reihe unglücklicher Zufälligkeiten zustande gekommen war.

Ergebnisse: Sandra Lohmann (908:903), Petra Hadrys (889:898), Susanne Wichmann (908:890), Viviane Christiansen (891:884), Karin Deyerling (908:911), Kerstin Falldorf (907:888).


Flotte Neun Peine - Nine Pin Hamburg I 5391:5389 (3:0/41:37). Schadensbegrenzung: Das hatte sich Nine Pin nach der unerwarteten Niederlage gegen Oberschöneweide für das Spiel gegen Peine vorgenommen. Doch Flotte Neun hielt in einem Wettkampf-Krimi dagegen. Knapp mit acht Holz mussten sich die Peinerinnen im ersten Drittel geschlagen geben. Erneut war es Viviane Christiansen, die zur Wende und zur Drei-Holz-Führung ihres Teams beitrug.

Synchronkegeln mit ständig wechselnden Führungen gab es dann im dritten Abschnitt. Mit den letzten beiden Würfen gelang Kerstin Falldorf die bejubelte Sensation: Hamburg war mit zwei Holz niedergerungen, und die Peiner Betreuerin Gabi Beckmann war selig: „Wir wollten kein Kugel-Futter für Nine Pin sein. Wir waren richtig angriffslustig und wollten Celle für uns nutzen. Das haben wir mit großem Kampf geschafft.“

Für Hamburg stellte Christiane Gebauer fassungslos zum Celle-Tag fest: „Wir haben ganz schlecht gekegelt und zweimal verdient verloren. Die Drops in Sachen Meisterschaft sind damit wohl gelutscht.“

Doch die drei noch ausstehenden Partien könnten das Feld der ersten Vier noch gehörig durcheinander wirbeln, mittendrin sind plötzlich die Peinerinnen.

Ergebnisse: Sandra Lohmann (897:881), Petra Hadrys (892:916), Susanne Wichmann (904:903). Viviane Christiansen(900:890), Karin Deyerling (904:907), Kerstin Falldorf (894:892).

hst

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