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Flotte Neun hamstert wichtigen Zusatzpunkt

Kegel-Bundesliga Flotte Neun hamstert wichtigen Zusatzpunkt

Mit zwei Niederlagen, aber mit dem Gewinn des Zusatzpunktes in Rostock, beendeten die Bundesligakegler der Peiner Flotten Neun ihre auswärtigen Gastspiele. Damit sollte der Klassenerhalt vorzeitig gesichert sein.

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Gerhard Peckmann gewann sein Duell gegen Rostock.

Quelle: Kim Neumann

SV Blau Weiß 76 Stavenhagen - Flotte Neun Peine 5199:5107 (3:0/49:29). Auf den kompliziertesten Bohlen der zweiten Bundesliga schrammten die Gäste knapp an einem Kunststück vorbei, das in dieser Saison bereits vier Teams gelang - die Entführung des Zusatzpunktes. Mit nur acht Holz spielten sich die Blau-Weißen im ersten Abschnitt in Führung, und leise Hoffnung keimte bei den Gästen auf. Doch im mittleren Drittel kamen 40 hinzu, und die Peiner Hintermänner spielten ihren direkten Gegnern mit deutlichem Abstand hinterher.

"Wir waren einfach zu dämlich für die Zusatzwertung", stellte Team-Chef Thomas Gröne fest. Aber Klaus Wermann, Team-Chef der SG, lobte den Peiner Auftritt: "Dafür, dass ihr zum ersten Mal bei uns wart, habt ihr euch gut aus der Affäre gezogen. Euer couragierter Auftritt hat uns gefallen. Es war ein faires Spiel, und wir haben uns gut verstanden."

Ergebnisse: Engel (858:841), Pfeiffer (862:886), Christiansen (834:872), Peckmann (849:850), Dalibor (847:865), Gröne (857:885).

SG Gut Holz Rostock - Flotte Neun Peine 5192:5141 (2:1/45:33). Ein ähnlicher Spielausgang wie am Vortag, nur mit etwas mehr Kugelglück auf Peiner Seite. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel setzte sich die SG im mittleren Abschnitt etwas ab und konnte auch das Schlussdrittel klar für sich entscheiden. Es reichte jedoch nicht aus, den Gästen den Zusatzpunkt zu entreißen. Bereits zum fünften Mal beschenkten die Hansestädter ihre Gäste mit dem Zusatzpunkt.

Rostocks Team-Chef Bernd Seeliger dazu: "Wir mussten mit zweifachem Ersatz antreten und wollten nur unser Minimalziel 2:1 erreichen, und das hat geklappt. Der Punktverlust tut uns nicht mehr weh."

Thomas Gröne, der Peiner Team-Chef, war erleichtert: "Für uns waren die Bahnen nicht leicht zu spielen, aber wir hatten Glück auf den letzten Gassen. Nach Adam Riese sollte der Zusatzpunkt für uns den Klassenerhalt bedeuten. So viel kann eigentlich nicht mehr schief gehen."

Ergebnisse: Engel (876:893), Beckmann (850:834), Christiansen (848:879), Peckmann (867:857), Gröne/Dalibor (845:862), Pfeiffer (855:867).

Mit dem Gewinn des Zusatzpunktes haben die Peiner ihr Minuskonto auf zwei abgebaut. Mitkonkurrent Uelzen hat zu Hause einen weiteren Zähler abgegeben und ist jetzt mit 6 Minuspunkten belastet. Am 25. März stehen die Peiner vor zwei vermeintlich lösbaren Aufgaben in den Heimspielen gegen Seddin und Oberschöneweide. Dagegen dürfte Uelzen es in Berlin gegen SG 07 und ETB Berlin schwer haben.

hst

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