Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 8 ° Regen

Navigation:
Flotte Neun besiegt Spitzenreiter

Kegel-Bundesliga Flotte Neun besiegt Spitzenreiter

Drei Kegel-Spitzenteams haben sich im Kampf um die Deutsche Meisterschaft in Pinneberg gegenseitig Punkte abgenommen – und mitten dabei die Peiner Flotte Neun mit einem 3:3.

Gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer holten die Peinerinnen die beiden Siegpunkte, und gegen Cuxhaven, das 10 Jahre lang unbezwingbar war, erkämpfte die Flotte Neun den Zusatzpunkt.

Flotte Nun Peine – SG LTS/KCN Bremerhaven 5333:5310 (2:1/3:4). Einen freundschaftlichen Kampf auf Augenhöhe lieferten sich die Peinerinnen mit dem Tabellenführer. Gleich in der Startachse beeindruckte Susanne Wichmann mit einer herausragenden Wettkampfbestleistung (914:899). In der Mittelachse zeigte sich Sandra Lohmann (883:854) von ihrer Erkältung kaum behindert und baute den Vorsprung aus.

Neben ihr holte auch Marina Lorenz (896:890) ein paar Holz heraus, sodass vor dem Schlussdrittel ein stattlicher 50-Holz-Vorsprung zu Buche stand.

Aber noch gab sich die SG nicht verloren. Mit hochtönenden indianischen Siegesgesängen, die zuweilen nahe an die Schmerzgrenze reichten, wurden die Schluss-Spielerinnen angetrieben, und tatsächlich konnten sie 27 Holz zurückholen. Mehr ließ die Peiner Hinterachse aber nicht mehr zu.

Um ganze sechs Holz musste am Ende jedoch der Zusatzpunkt der SG überlassen werden. Sandra Lohmann brachte den packenden Spielverlauf auf den Punkt: „Bremerhaven war stimmgewaltig, aber wir waren kegeltechnisch besser.“
Weitere Ergebnisse: Karin Deyerling /Petra Hadrys (880:880), Kerstin Ortmann-Hardt (880:898), Kerstin Falldorf (880:889).

Flotte Neun Peine – Grün Weiß Cuxhaven 5291:5308 (1:2/4:3). Auch der seit zehn Jahren unschlagbare „Angstgegner“ spielte auf Augenhöhe mit den Peinerinnen. Gleichstand nach dem ersten Drittel, und ein Zähler hinten vor der Schlussachse – alles war noch möglich. Aber wie befürchtet, hatte die mehrfache Deutsche Meisterin Anja „Mausi“ Fürst wieder einmal eine Kegel-Sternstunde erwischt und verhinderte mit einer Topleistung den ersten Peiner Sieg.

Allerdings hatte zuvor bereits Marina Lorenz mit einem Holz Vorsprung für den vierten Platzierungspunkt und damit für den ersten Peiner „kleinen“ Punktgewinn, den Zusatzpunkt, gesorgt.

Die Ex-Cuxie und Jetzt-Peinerin, Sandra Lohmann, war mit dem Spielausgang dennoch zufrieden: „Zum ersten Mal haben wir das Wasser an der Kante gesehen. Der nächste Schritt folgt dann in unserer zwölften Saison.“

Ergebnisse: Susanne Wichmann (890:866), Petra Hadrys /Kerstin Ortmann-Hardt (864:888), Sandra Lohmann (875:886), Marina Lorenz (883:873), Karin Deyerling - Anja Fürst (887:913), Kerstin Falldorf (892:882).

Der Deutsche Meistertitel ist für die Peinerinnen vorm letzten Spiel am 2. April in Lüneburg gegen Ahoi Hamburg nicht mehr möglich. Der wird an selber Stelle zwischen Bremerhaven und Rendsburg ausgespielt. Aber Silber und Bronze liegen für die Peinerinnen zum Greifen nahe.

hst

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die besten Wettquoten für die Bundesliga gibt es bei SmartBets.