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Flaute gestoppt: Groß Lafferde dreht 13:17-Rückstand

Handball-Landesliga Flaute gestoppt: Groß Lafferde dreht 13:17-Rückstand

Neue Besen kehren offenbar gut: Kai-Olaf Reinemann, der seit dieser Woche bei Groß Lafferdes Landesliga-Handballern das Sagen als Trainer hat, glückte ein perfekter Einstand. Denn seine abstiegsgefährdete Mannschaft bezwang mit ihm an der Seite Spanbeck nach 13:17-Rückstand noch 25:2.

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Sören Reuter (am Ball) erzielte sechs Tore für Groß Lafferde und trug dazu bei, dass Trainer Kai-Olaf Reinemann jubeln durfte.

Quelle: im

Quasi ohne Trainer traten dagegen die Vater Jahner an. Sie verloren mit einer „Rumpftruppe“ gegen die Spitzenmannschaft Wittingen, schlugen sich dabei aber wacker.

MTV Groß Lafferde - SG Spanbeck/Billingshausen 25:23 (11:11). Aufatmen war nach dem Abpfiff bei den Lafferdern angesagt. „Dieser Sieg sollte uns Rückenwind für die kommenden Aufgaben geben“, freute sich MTV-Co-Trainer Dennis Bühn, der von einer „positiven Stimmung“ bei seiner Mannschaft berichtete, die bereits vor der Partie zu spüren gewesen sei. Die Ansprachen von Neu-Trainer Kai-Olaf Reinemann im Training und beim Spiel hätten für Motivation gesorgt.

Die Partie gegen Spanbeck sei über weite Strecken ausgeglichen verlaufen. Zu Beginn des zweiten Durchgangs habe sich die SG leichte Vorteile verschaffen können und sei mit 17:13 in Führung gegangen. „Doch wir ließen uns nicht abschütteln“, lobte Bühn die Seinen, die zunächst ausglichen (17:17), um die Partie anschließend auf 20:18 zu drehen. Hauptgrund der Wende sei die gute Abwehrarbeit gewesen. „Unser Sieg war am Ende verdient“, bilanzierte Bühn. Einen Wermutstropfen gab es jedoch auch: Jan Neumann und Steffen Slabon verletzten sich.

Lafferde: Könnecker, Brecht (beide Tor) - Wosnitza, Neumann (2), Schröder (1), Burgdorff, Brunke (3), Büttner, Slabon (4), Frühling (1), Bühn (3), Petitjean (1), Reuter (6), Bah (3).

VfL Wittingen II - MTV Vater Jahn Peine 26:18 (11:9). Die bereits im Vorfeld angezeigte Personalnot der Peiner personifizierte sich beim Spiel gegen Wittingen nach der Pause. Denn im zweiten Abschnitt kam Jahns 53-Jähriger Betreuer Andreas Schnück zu einem Kurzeinsatz. Tapfer wie er schlug sich auch der Rest der Mannschaft, betonte der verletzte MTV-Spieler Niklas Kaufmann, der den im Urlaub weilenden Trainer Jens Klein auf der Bank vertrat. „Unsere Spieler haben das Beste aus der Situation gemacht. Alle zeigten eine solide Leistung. Mit etwas mehr Konzentration wäre ein knapperes Ergebnis möglich gewesen.“

Während der ersten Hälfte zeigte sich Kaufmann mit den Seinen sogar hochzufrieden. „Wir standen in der Abwehr sicher. Und vorne wurden die Angriffe lange ausgespielt. Überhastete Würfe gab es bei uns kaum.“ Ein Wermutstropfen sei die Verletzung von Karl Gappenberger gewesen, der nach 20 Minuten vom Feld musste und anschließend nicht mehr auflief.

Nach der Pause nutzten die Gastgeber einige Ballverluste der Peiner zu Kontern. Dadurch enteilte die VfL-Zweite von 14:12 über 18:12 auf 23:14. Mehr als das Ergebnis in Grenzen zu halten, gelang den Peinern anschließend nicht mehr.

MTV Peine: Koob (Tor) - Falkenhain, Gappenberger (1), Harms (1), Kubala, Meier (7), Mühlbach (3), Smith (1), Schlüsche (5), Schnück.

jh

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